Kokosblütenzucker Birkenzucker Xylit

Fabienne Sophie Engel vergleicht in ihrem Gastbeitrag Kokosblütenzucker und Birkenzucker (Xylit)

Kokosblütenzucker vs. Birkenzucker: Zwei neuartige Süßungsmittel im Vergleich

Kokosblütenzucker vs. Birkenzucker: Gesundheitliche Aspekte und Vor- und Nachteile

Kokosblütenzucker soll einen sehr niedrigen glykämischen Index haben, das bedeutet, er würde den Blutzuckerspiegel im Vergleich zum Haushaltszucker langsamer und gleichmäßiger ansteigen lassen.2) Man kann ihn als ein natürliches Produkt bezeichnen, da er aus dem Blütennektar der Kokospalme gewonnen wird. Er weist gute Backeigenschaften auf und lässt sich im gleichen Verhältnis wie brauner Zucker verwerten. In Bio-Qualität ist er allerdings eine recht teure Alternative.

Birkenzucker hat laut klinischen Studien 40 % weniger Kalorien und kann die Zähne vor Karies schützen.3) Deshalb wird er in vielen Zahnprodukten verwendet.4) Wie viele andere Zuckeraustauschstoffe kann er bei übermäßigem Verzehr allerdings abführend wirken.5) Birkenzucker zählt ebenfalls zu den eher teureren Alternativen, außerdem hat er einen leicht scharfen Nachgeschmack, der an Menthol erinnert.  

Kokosblütenzucker vs. Birkenzucker: Der Preis

Kokosblütenzucker

Je nach Anbieter variieren die Preise sehr stark. Das kann ein Hinweis auf die Anbaubedingungen sein. In Bio-Qualität ist ein Kilo Kokosblütenzucker circa ab 16 Euro erhältlich, aber auch Preise bis zu 40 Euro pro Kilo sind möglich.

Es gibt Anbieter, bei denen man das Kilo ab 8 Euro kaufen kann, zum Teil findet sich dort auch der zertifizierte Bio-Hinweis. Nun kann man nicht alle Anbieter über einen Kamm scheren, ebenso kann man sich nicht sicher sein, ob „teuer“ gleichbedeutend mit „gut“ ist. Hierbei können Recherchen hilfreich sein und vielleicht auch mal Vergleiche, in dem man mehrere Anbieter aus verschiedenen Preiskategorien testet und sich ein Geschmacksurteil bildet.

Klar ist jedoch, dass Kokosblütenzucker in Bio-Qualität ein Luxusprodukt ist, das man nicht in großen Mengen verwenden sollte. Für besondere Anlässe, ausgefallene Kreationen, als kleines Topping oder zur Geschmacksveredelung ist er jedoch sehr gut geeignet. Der höhere Preis lässt sich bei einem ausgewählten Gebrauch sicherlich besser verkraften.

Birkenzucker

Er zählt ebenfalls zu den eher teureren Zuckeralternativen. Der höhere Preis lässt sich durch das zeitintensive Herstellungsverfahren und die Nachfrage rechtfertigen. Da Letztere in den vergangenen Monaten jedoch deutlich angestiegen ist, wird das Herstellungsverfahren mehr und mehr optimiert und neue Anbieter strömen auf den Markt, die hin und wieder deutlich günstigere Produkte bieten.

Ein Kilo kostet im Schnitt zwischen 7 und 13 Euro.

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