eathealthy awards

Dipl. oec. troph. Dagmar von Cramm, Chefredakteurin eathealthy

eathealthy-Awards – gesundes und genussreiches Essen verbinden!

Nach welchen Kriterien erfolgen die Nominierungen für die eathealthy-Awards und welche Gründe sind ausschlaggebend für die Gewinner-Auswahl?

Mit der Vor-Jurierung war eine Ökotrophologin befasst, die in enger Absprache mit mir innerhalb jeder Kategorie die Kriterien überprüft hat. Grobe Richtschnur ist dabei unsere Philosophie. Das ist natürlich je nach Kategorie sehr unterschiedlich. Das letzte Wort hatte die unabhängige Jury, die Genussexperten und Ernährungsexperten, sowie Spezialisten, wie den Zöliakieverband, an einen Tisch brachte. Da entstand tatsächlich so eine Art „Schwarmintelligenz“, die mich sehr überzeugt hat.

In der Kategorie „Fleisch-Ersatz-Produkte“ hat sich die Jury entschieden, keinem der beiden Finalteilnehmer den Preis zuzuerkennen. Eine ungewöhnliche Entscheidung. Was waren die Gründe dafür?

Einmal hat sich bei der Lieferung eines der Produkte herausgestellt, dass es nicht den Kriterien entsprach – es enthielt Rinderkollagen. Das andere Produkt entsprach nicht den Ansprüchen an die Genussqualität, denn auch was gesund ist, muss schmecken! Da ist es ein Zeichen für die Objektivität, dass es eben auch einen eathealthy-Award weniger gibt! Die hohe fachliche Kompetenz der Jurymitglieder ist ein Garant dafür, dass nur die Produkte ausgezeichnet werden, die es auch verdienen.

Auch Produkte für Menschen mit Nahrungsmittel-unverträglichkeiten wurden nominiert. Welche Rolle spielt dieses Segment heute für eathealthy und wie schätzen Sie die zukünftige Bedeutung ein?

Wir kennzeichnen bei unseren Rezepten unter anderem glutenfrei, lactosefrei und vegan. Gerade die jungen Leser sind sehr an diesen Kostformen interessiert und unsere Rezepte regen ja an, aus Grundnahrungsmitteln ohne Zusatzstoffe zu kochen!

Jeder, der da Probleme hat, interessiert sich für Ernährung – und im Moment ist nicht absehbar, dass Unverträglichkeiten abnehmen – im Gegenteil. Die Bedeutung wird also eher wachsen – auch im Hinblick auf die Individualisierung der Ernährung.

Frau von Cramm, herzlichen Dank für das Interview!

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