Gesundheitsfördernde Substanzen

Dr. rer. nat. (Dipl.-Ernährungswiss.) Stefanie Ackermann, LIVINGFOODS Ernährungscoaching und –therapie

Gesundheitsfördernde Substanzen in Lebensmitteln: Wie helfen sie? - Welche Bestandteile fermentierter Lebensmittel sind gemeint?

Welche Bestandteile fermentierter Lebensmittel sind gemeint?

Verschiedene Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Sauermilch oder auch Sauerkraut werden durch Milchsäuregärung hergestellt und enthalten somit eine Vielzahl an gesundheitsfördernden Milchsäurebakterien.

Insgesamt werden für die gesundheitsförderlichen Inhaltsstoffe in Lebensmitteln u.a. antimikrobielle, antikanzerogene, antioxidative, entzündungshemmende, den Cholesterinspiegel senkende, den Blutdruck regulierende, immunmodulierende oder auch verdauungsfördernde Wirkungen diskutiert.

Man sollte die erwähnten Lebensmittel also regelmäßig verzehren? Welches Lebensmittel bei welchen Beschwerden und in welchen Mengen?

Für ganz konkrete Empfehlungen bei speziellen Beschwerden gibt es noch viel Forschungsbedarf. Allgemein ist es sinnvoll, täglich ca. 5 Hände voll Gemüse und Obst zu essen, wobei der Schwerpunkt auf dem Gemüse liegen sollte. Es wird dabei empfohlen, „bunt“ zu essen, um eine große Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen aufzunehmen. Wenn ich beispielsweise jetzt noch eine Hand voll Nüsse und eine Portion Joghurt  auf den täglichen Speiseplan setze, und Vollkornprodukten den Weißmehlprodukten vorziehe, habe ich bezüglich der Aufnahme  gesundheitsfördernder Substanzen schon eine ganze Menge getan.

In welchen Lebensmitteln kommen gesundheitsfördernde Substanzen vor?

Sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe stecken in pflanzlichen Lebensmitteln, also z.B. in Obst und Gemüse, in Hülsenfrüchten, in Nüssen und Ölsaaten sowie in Getreide.

Auch Getränke wie beispielsweise Tee, Kaffee oder Wein enthalten sekundäre Pflanzenstoffe.

In der Milch sind zwar Ballaststoffe zu finden, allerdings nur in geringen Mengen. Vor allem fermentierte Milchprodukte und auch Sauerkraut sind sehr bedeutende natürliche Quellen für Milchsäurebakterien.

Neben diesen Lebensmitteln, die von Natur aus gesundheitsfördernde Substanzen liefern, gibt es inzwischen auch solche im Supermarkt, welche mit diesen Substanzen künstlich angereichert wurden.

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