Delicardo Foodcard

Simone Graebner, Geschäftsführerin der Enomis GmbH, die die DELICARDO Foodcard vertreibt.

DELICARDO Foodcard: Einfacher „Essen gehen“ mit Allergien und Intoleranzen - Was wenn man mehrere Allergien oder Unverträglichkeiten hat,...

Was wenn man mehrere Allergien oder Unverträglichkeiten hat, passt das dann noch auf die DELICARDO Foodcard?

Das ist genau das Besondere an der DELICARDO Foodcard! Wir haben einen Konfigurator entwickelt, mit dessen Hilfe man sich im Internet seine persönliche Karte zusammenstellen kann. Auch wenn mehrere Unverträglichkeiten vorliegen, passt alles auf eine kleine Karte. Bei anderen Anbietern benötigt man für jede Unverträglichkeit eine eigene Karte und bei multiplen Unverträglichkeiten hat man dann schnell ein ganzes Kartenspiel in der Tasche.

Unsere Datenbank bildet sogar eine Art „Schnittmenge“ der individuell verträglichen Speisen. Ein Beispiel: Liegt sowohl eine Glutenunverträglichkeit als auch eine Laktoseintoleranz vor, berücksichtigt unsere Datenbank, dass z.B. Hafermilch in diesem Fall nicht verträglich ist. Ein Laktoseintoleranter würde sie zwar vertragen, aber bei Zöliakie ist Hafer nicht angeraten.

Der Standardtext der DELICARDO Foodcard ist in der Datenbank hinterlegt, zusätzlich sind aber auch individuelle Angaben möglich. Selbstverständlich lässt sich der Standardtext der Karte z.B. in Deutsch erstellen und in  19 weitere Sprachen übersetzen. Das ist für den Urlaub oder für Geschäftsreisen ausgesprochen praktisch.

Und ein weiterer Vorteil der DELICARDO Foodcard: Im Gegensatz zu anderen Karten ist unsere sehr klein, sie hat das Format einer Visitenkarte und passt in jedes Portemonnaie.

Werden sämtliche Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten von der DELICARDO Foodcard abgedeckt?

Im Gegensatz zu anderen Angeboten deckt die DELICARDO Foodcard nicht nur die 14 deklarationspflichtigen Allergene ab, sondern auch die etwas schwierigeren Krankheitsbilder wie z.B. die Histaminintoleranz und die Fruktoseintoleranz. Außerdem können wir, bei Bedarf, auch jederzeit weitere Unverträglichkeiten in unserer Datenbank abbilden.

Es gibt nicht viele Menschen mit echten Allergien auf Zusatzstoffen, aber in diesen Fällen ist das Meiden der unverträglichen Stoffe ganz besonders schwierig. Löst die DELICARDO Foodcard auch dieses Problem, z.B. bei den auch in guten Restaurants häufig verwendeten vorgefertigten Speisen?

Verpackte Ware, und dazu gehört das von Ihnen angesprochene Convenience Food für die Gastronomie, ist EU-weit deklarationspflichtig. Gastronomen, die dieses Convenience Food einsetzen, können anhand der Zutatenliste auf der Verpackung sehr genau sehen, welche Zutaten enthalten sind. In diesen Fällen ist es für die Küche sogar sehr einfach.

Schwieriger ist es bei der losen Ware, d.h. bei den selbst zubereiteten Speisen. Nach der Lebensmittelinformationsverordnung, die im Dezember 2014 verpflichtend für alle Gastronomen und Anbieter loser Waren ist, müssen dann auch hier die 14 Hauptallergene gekennzeichnet werden. Das kann z.B. wie bei den Zusatzstoffen über Nummern geschehen, muss aber in jedem Fall schriftlich erfolgen.

Schwierig wird es für die Restaurants auch bei tagesaktuellen Gerichten, die frisch zubereitet werden. Hier hat die DEHOGA eine Abschwächung erreicht. Danach dürfen Gastronomen in dem Fall auch mündlich Auskunft geben. Das Problem ist jedoch, dass das Personal in Service und Küche im Hinblick auf diese Fragen oft nicht geschult ist. Auch für dieses Problem bieten wir deshalb eine Lösung, das DELICARDO Foodfan-Infopackage.

Was genau bieten Sie der Gastronomie?

Das DELICARDO Foodfan-Infopackage ist ein Angebot, das wir auf Basis unserer Foodcard Datenbank entwickelt haben. Das Package enthält zunächst ein Plakat, das alle 14 deklarationspflichtigen Allergene, sowie die Nahrungsmittelunverträglichkeiten beschreibt,  immer verbunden mit der Information „darf essen“ und „darf nicht essen“. Außerdem haben wir einen Fächer nach dem gleichen Prinzip entwickelt, den man beim Gang in einen Vorratsraum mitnehmen kann. In einem Booklet gehen wir dann noch auf die Anforderungen ein, die das Kochen für  Gäste mit Allergien und Unverträglichkeiten an die gastronomischen Prozesse stellt und geben praktische Tipps, inkl. Notfallnummern. Dieses Angebot wird von der Gastronomie auch mehr und mehr angenommen und die Umsetzung der Lebensmittelinfomationsverordnung , die im Dezember in Kraft tritt, wird diese Entwicklung noch unterstützen.

Das Leben für Menschen mit Nahungsmittelallergien und –intoleranzen wird in Zukunft also leichter?
Unbedingt! Als sich bei mir damals diverse Unverträglichkeiten bemerkbar machten, wurde ich noch behandelt wie eine Kranke. Krank wird man bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten aber nur dann, wenn man sie in seiner Ernährung nicht berücksichtigt. Beachtet man bestimmte Dinge, ist man auch nicht krank und ich wollte mich auch nie so fühlen oder so behandelt werden. Die DELICARDO Foodcard ist dabei sehr hilfreich und das konnten wir sogar durch eine Umfrage bestätigen.

Nach einer Studie des Daab, die 2010 durchgeführt wurde, gehen 10 Prozent der Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht mehr auswärts essen und 67 Prozent derer, die dennoch Essen gehen, leiden danach unter Beschwerden. Daraufhin haben wir unsere Kunden befragt und diese haben uns bestätigt, dass sie deutlich weniger Beschwerden haben, seitdem sie die DELICARDO Foodcard verwenden. Für uns war das ein tolles Ergebnis, denn es bedeutet ein Mehr an Lebensqualität für Menschen mit Unverträglichkeiten!

Frau Graebner, herzlichen Dank für das Gespräch!

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