Eosinophile Ösophagitis neu gedacht: Mastzellen, EUREOS-Guidelines und moderne Reizdarmtherapie
Die Eosinophile Ösophagitis (EoE) rückt zunehmend in ein neues Licht: Neben den Eosinophilen scheinen auch Mastzellen eine entscheidende Rolle in der Pathophysiologie zu spielen. Insbesondere nach einer histologischen Remission verbleiben häufig Mastzellen im Ösophagusepithel. Welche Bedeutung hat dieser Befund für Diagnostik, Therapie und Langzeitmanagement?
Darüber hinaus setzen die neuen EUREOS-Guidelines wichtige Impulse für die Überwachung der EoE-Therapie im klinischen Alltag. Welche Empfehlungen sollten künftig in der Praxis berücksichtigt werden?
Ein weiterer Schwerpunkt des Webinars ist die moderne Reizdarmtherapie. Sie verfolgt einen multimodalen Ansatz – doch welche Behandlungsstrategien lassen sich sinnvoll kombinieren und wie gelingt eine individuell erfolgreiche Therapie?
Diese und weitere aktuelle Fragestellungen diskutieren renommierte Expertinnen und Experten im kostenfreien EoNet-Fachkreise-Webinar „EoE und Mastzellen – neue EUREOS-Guidelines – Reizdarmtherapie 2026“ am Mittwoch, den 4.11.2026, von 18.30 bis 20.00 Uhr. Selbstverständlich besteht während der gesamten Veranstaltung die Möglichkeit, live Fragen an die Referierenden zu stellen.
Diese Veranstaltung wird für die kontinuierliche Fortbildung von Inhaberinnen und Inhabern der Zertifikate von DGE, VDD und VDOE sowie des VFED mit 2 Punkten berücksichtigt. Für die vollständige Teilnahme an der Veranstaltung wird auch 1 E-Zert Punkt angerechnet.
CME-Punkte werden bei der Landesärztekammer Hessen eingereicht.

Melden Sie sich gerne hier kostenfrei bis spätestens eine Stunde vor Veranstaltungbeginn an und Sie erhalten den Zugangslink zum Webinar!
Das Programm als pdf finden Sie hier!
Das Programm:
Moderation und wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. André Hörning, Leitender Oberarzt sowie Leiter der Pädiatrischen Gastroenterologie, Hepatologie und Endoskopie, Kinder- und Jugendklinik, Universitätsklinikum Erlangen
18:30 Uhr
Begrüßung
18:31–19:00 Uhr
EoE und Mastzellen – neue Erkenntnisse für Diagnostik und Therapie
Prof. Dr. med. André Hörning, Leitender Oberarzt sowie Leiter der Pädiatrischen Gastroenterologie, Hepatologie und Endoskopie, Kinder- und Jugendklinik, Universitätsklinikum Erlangen
19:00–19:30 Uhr
Die neuen EUREOS-Guidelines – was ist neu für die Praxis?
Prof. Dr. med. Ulrike von Arnim, Leitende Oberärztin, Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
19:30–20:00 Uhr
Reizdarmtherapie 2026 – multimodal und individuell
Prof. Dr. med. Martin Storr, Gesundheitszentrum Starnberger See (MVZ)
20:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
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Die Referenten

Prof. Dr. med. André Hörning ist pädiatrischer Gastroenterologe (ÄK/GPGE) und Fachimmunologe (DGFI). Prof. Hörning ist leitender Oberarzt, ärztlicher Leiter Päd. Gastroenterologie, Hepatologie und Endoskopie und Sprecher des Zentrums für seltene Leber-, Pancreas- und Darmerkrankungen (ZSLPD) an der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen.

Prof. Dr. med. Martin Storr ist Gastroenterologe und praktiziert am Gesundheitszentrum Starnberger See (MVZ). Außerdem ist er Professor für Innere Medizin und Gastroenterologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Autor zahlreicher Bücher zu gastroenterologischen Erkrankungen wie Reizdarm, Reflux und Histaminintoleranz. Zudem ist er Mitglied des Vorstands bei EoNet e.V.. Erreichbar ist er hier: https://www.internistenzentrum.de/team-info/prof-dr-med-martin-storr/

Prof. Dr. med. Ulrike von Arnim ist Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie. Sie ist leitende Oberärztin an der Universitätsklinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie an der Otto von Guericke Universität Magdeburg. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und der eosinophilen Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes (EGIDs), insbesondere der eosinophilen Ösophagitis (EoE). Sie war maßgeblich an der Erstellung der europäischen und deutschen Leitlinien zur EoE beteiligt. Zudem ist sie Präsidentin von EUREOS (https://www.eureos.online/) und Mitglied des Vorstands bei EoNet e. V.
Über den Veranstalter EoNet – das Netzwerk Eosinophile Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes e. V.
EoNet e. V. wurde von einem Team engagierter Mediziner ins Leben gerufen, die in Kliniken und spezialisierten Praxen sowohl in der Erwachsenenmedizin als auch in der Pädiatrie tätig sind. EoNet hat sich zum Ziel gesetzt, umfassende Informationen zu eosinophilen Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes bereitzustellen. Der Verein richtet sich dabei sowohl an Patienten mit gesicherter Diagnose, die Unterstützung im Umgang mit ihrer Erkrankung suchen als auch an Betroffene mit unklaren, chronischen gastrointestinalen Beschwerden, bei denen die Ursache bisher nicht gefunden wurde. Durch gezielte Aufklärung von Bevölkerung und Fachkreisen über das Beschwerdebild der EGIDs sowie über aktuelle Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten will EoNet dazu beitragen, dass diese Erkrankungen früher erkannt und besser behandelt werden können.
Unsere Unterstützer


Erklärung zur Produkt- und Dienstleistungsneutralität
Hiermit sichern der wissenschaftliche Leiter und die Referenten zu, dass die Inhalte der Fortbildungsmaßnahme produkt- und/oder dienstleistungsneutral gestaltet sind. Interessenkonflikte des Veranstalters, der wissenschaftlichen Leitung und der Referenten bestehen in Bezug auf die im Programm benannten Referate nicht. Die Veranstaltung wird als Eigenveranstaltung vom EoNet - Netzwerk Eosinophile Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes e.V. durchgeführt und ist mit Gesamtaufwendungen (Gesamtkosten für die Ausrichtung der Veranstaltung, geldwerte Vorteile, Referentenhonorare, Personalkosten etc.) von 8.500,- € bei Einnahmen von 0,- € verbunden. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Dr. Falk Pharma GmbH mit 4.000,- € und Sanofi Regeneron Deutschland mit 4.000,- € unterstützt.
Wichtiger Hinweis
Unsere Beiträge beinhalten lediglich allgemeine Informationen und Hinweise. Sie dienen nicht der Selbstdiagnose, Selbstbehandlung oder Selbstmedikation und ersetzen nicht den Arztbesuch. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.
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