Mercedeslösungen für Allergiker

Dr. Jörg Breuer, Director Certification, Regulatory Affairs & Environment der Daimler AG

Heuschnupfen und Kontaktallergien im Auto – die Lösungen von Mercedes!

Auch in diesem Frühjahr ist der einsetzende Pollenflug und der damit verbundene Heuschnupfen für Autofahrer mit Allergien wieder ein Problem. Alle PKW-Hersteller bieten zwar in den neuen Modellen Pollenfilter an, behandeln jedoch das Thema mit durchaus unterschiedlicher Sorgfalt. Das gilt auch für die Prüfung von Materialien, die Kontaktallergien verursachen oder die für schlechte und belastende Innenraumgerüche verantwortlich sein könnten. Mercedes nimmt sich dieser Probleme intensiv an. Mit Erfolg, denn die Marke ist der einzige PKW-Hersteller, dessen Fahrzeuge aktuell mit dem ECARF*-Siegel der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ausgezeichnet sind. MeinAllergiePortal sprach mit Dr. Jörg Breuer, Director Certification, Regulatory Affairs & Environment der Daimler AG, über die Lösungen, die Mercedes hierzu anbietet.

Herr Dr. Breuer, wie ist die Forschung und Entwicklung zum Thema "Allergene" bei Mercedes-Benz organisiert?

Die Allergenprävention ist fester Bestandteil unseres Entwicklungsprozesses. Von Beginn der Fahrzeugentwicklung bis zum Produktionsstart werden Werkstoffkonzepte, Bauteile und das Gesamtfahrzeug geprüft und optimiert. Wichtige Ziele sind:

•    Reduktion der luftgetragenen Allergene aus Interieurwerkstoffen
•    optimierte Kombinationsfilter der Klimaanlage mit hohem Schutz vor Stäuben und Pollen, aber auch vor eingetragenen Luftschadstoffen
•    Vermeidung von Kontaktallergenen in der Rezeptur von Oberflächenmaterialien.

Welche Abteilungen sind beteiligt, wer kümmert sich um was?

Wir arbeiten eng mit Fachbereichen in Forschung, Entwicklung und Produktion zusammen. Vor allem mit der Interieur-Entwicklung, den Verantwortlichen für die Klimaanlagen und Filter, und den Kollegen der Werkstofftechnik. Für die nötige medizinische Expertise sorgen Experten des Europäischen Forschungsverbunds ECARF an der Charité Berlin.  

Bleiben wir zunächst beim Thema "Pollenallergie". Wie können sich Mercedes-Fahrer davor schützen, dass Pollen in den Innenraum eindringen?

Pollen können durch die Lüftungsschächte der Klimaanlage aber natürlich auch beim Einsteigen und über Kleidung und Haare der Insassen in den Innenraum gelangen. Generell empfiehlt es sich, bei Pollenflug nicht über die Fenster oder das Schiebedach zu lüften. Die Frischluft und Umluft über die Klimaanlage wird serienmäßig bei allen Mercedes-Benz Pkw durch einen Pollenfilter und ein Feinstaubvlies gereinigt und ist dadurch weit weniger belastet. Wichtig ist auch die Wartung und Pflege des Fahrzeugs. Regelmäßiges Reinigen mit klarem Wasser und Aussagen des Fahrzeuginnenraums sind ebenso wichtig, wie der empfohlene Filtertausch nach einem Jahr.

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