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Auto Allergie 2019 Gefahr Autofahrer Heuschnupfen

Auto und Allergie 2019: Gefahr für Autofahrer mit Heuschnupfen!

Auto und Allergie 2019: Gefahr für Autofahrer mit Heuschnupfen!

Heuschnupfen kann beim Autofahren gefährlich werden. Insbesondere weil in diesem Jahr der Pollenflug bereits früh begonnen hat, kommt dem Thema „Pollenfilter“ aktuell eine hohe Bedeutung zu. Allergische Beschwerden, wie z.B. tränende Augen oder heftiges Niesen, können zu schweren Unfällen führen. Und nicht immer gewähren die Versicherungen dann Schutz. Einige PKW-Hersteller haben sich aber des Themas „Auto und Allergie“ angenommen und bieten den Autofahrern innovative Systeme für eine allergenfreie Raumluft im PKW. Mit der unten aufgeführten Tabelle präsentiert MeinAllergiePortal auch 2019 eine umfassende modellbezogene Darstellung der eingebauten Pollenfiltersysteme im deutschen Markt und deren möglicher Ergänzungen.

Heuschnupfen erhöht Unfallgefahr

In der Studie des Allergie-Centrums der Berliner Charité haben die Professoren Martin Church und Professor Torsten Zuberbier (Vorsitzender der Stiftung ECARF) mehr als 500 Menschen mit Heuschnupfen befragt, wie die Erkrankung ihre Teilnahme am Straßenverkehr beeinflusst. Dabei gaben 75 Prozent der Befragten an, dass ihre allergischen Beschwerden sie vom Verkehr ablenken würden. 13 Prozent berichteten von so starke Beschwerden, dass sie nicht Autofahren konnten und sieben Prozent stellten einen Zusammenhang zwischen ihrer Allergie und einem von ihnen verursachten Unfall oder einer riskanten Situation, die beinahe zu einem Unfall geführt hätte, her.

Schon frühere Studien hatten gezeigt, dass sich das Auto bei einer heftigen Niesattacke bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h ca. 13 Metern „im Blindflug“ fortbewegt. Bei 120 km/h sind es sogar bis zu 60 Meter. Nach Erkenntnissen einer 2014 von der Universität Maastricht durchgeführten Studie, können die Beeinträchtigungen von Heuschnupfengeplagten beim Autofahren denen von PKW-Fahrern mit 0,5 Promille Alkohol im Blut entsprechen.

Pollenfilter können allergische Beschwerden beim Autofahren mildern

Die Funktionsweise von Pollenfiltern basiert auf einer Kombination aus drei Filter-Lagen. Die erste Lage, der Vorfilter, hält vor allem größere Partikel ab. Die zweite Lage aus Microfaser ist elektrostatisch aufgeladen. Sie kann deshalb deutlich kleinere Partikel ausfiltern. Die finale Schutzschicht stellt die dritte Lage, das Trägervlies, dar. Beim Aktivkohlefilter handelt es sich um eine erweiterte Version, die mittels einer Aktivkohleschicht auch gasförmige Stoffe, wie Ozon, Benzol, Stickstoffdioxid und Gerüche ausfiltert.

Der Filter verliert wegen der Entstehung des sogenannten "Filterkuchens", eines dicken Belages auf der Filteroberfläche, der dazu führt, dass die Filtrationsleistung nicht mehr ausreichend gegeben ist, mit der Zeit seine Funktionsfähigkeit. Deshalb ist es wichtig, den Pollenfilter regelmäßig auf seine Funktionsfähigkeit hin zu untersuchen und gegebenenfalls austauschen zu lassen.

Initiativen der PKW-Hersteller zur Vermeidung von Allergenen im Innenraum

Standardmäßig ist der Pollenfilter in den Kabinenluftfilter integriert, aber viele Hersteller bieten auch, teilweise als Sonderausstattung, einen Aktivkohlefilter an. Einige Autohersteller haben aber auch spezielle Lösungen zur Allergenfiltrierung gefunden:

 

  • So bietet DS beim DS 7 CROSSBACK auch einen speziellen, nach UL (Underwriters Laboratories) zertifizierten Aktivkohlefilter an, der Bestandteil des Air Quality Systems (AQS) des DS 7 CROSSBACK ist. Dabei wird der Innenraumluft eine Probe entnommen und der CO- sowie der NOx-Gehalt mittels Sensoren bestimmt. Je nach Luftqualität wird die Klimasteuerung automatisch geregelt.
  • Bei Ford wird im Ford Mondeo, im S-MAX sowie im Galaxy ein hochwirksames Luftfiltersystem eingesetzt. Dieses filtert selbst ultrafeinen Staub mit einem Durchmesser kleiner als ein Tausendstel eines menschlichen Haares, sowie bis zu 99 Prozent aller Pollen, Partikel und gasförmiger Schadstoffe effektiv aus der Luft heraus.
  • Bei INFINITI werden in den meisten Modellen hochwertige Traubenkernpolyphenolfilter eingesetzt.
  • Jaguar/Land Rover bietet optional für ca. 130 € inkl. MwSt (modellabhängig) bei allen aktuellen Modellen eine Luftionisierung des Innenraums an. Dabei werden mit Hilfe von Nanotechnologie Ionen durch die Klimaanlage ausgestoßen, die Krankheitserreger, Allergene sowie unangenehme Gerüche beseitigen. Das betrifft alle Modelle außer Discovery Sport, XF Limousine, XJ und F-TYPE.
  • Bei Lexus und Toyota wird über das Original Toyota Zubehör und das Original Lexus Zubehör für viele Modelle ein sogenannter "Erweiterter Innenraum-Belüftungsfilter" angeboten. Dieser Filter stellt eine spezielle Kombination aus Staub-, Pollen- und Aktivkohlefilter dar und reduziert das Eindringen von Pollen, Staub und Gerüchen in den Innenraum. Auch im Umluftbetrieb trägt er zur Verbesserung der Luftqualität bei. Die neue Klimaautomatik im Lexus GS nutzt darüber hinaus Nano-e-Technologie zur Luftreinhaltung, die automatisch bei jedem Einschalten aktiv wird. Sie speist 20 bis 50 Nanometer große Partikel über die Lüftung auf der Fahrerseite der Armaturentafel in den Innenraum ein. Dabei handelt es sich um negativ geladene Ionen, die von einer Hülle aus Wassermolekülen umgeben sind. Die Nanopartikel haben einen luftreinigenden und geruchsneutralisierenden Effekt, weil sie sich an die in der Luft enthaltenen Partikel und Moleküle binden. Auch Geruchsstoffe aus Sitzen und Dachhimmel werden auf diese Weise entfernt. Zugleich haben Nanopartikel einen feuchtigkeitsspendenden Effekt auf Haut und Haar, was zum Wohlbefinden der Passagiere beiträgt. Die neue "S-Flow" Klimaautomatik mit Nano-e-Technologie hat auch eine mit internationalen Automobiljournalisten besetzte Jury überzeugt. Sie hat das Klimakontrollsystem 2012 mit dem Preis für die "Interieur-Innovation des Jahres" ("Production Vehicle Interior Innovation of the Year") ausgezeichnet.
  • Mercedes hat bei allen der neu ab 2002 auf den Markt gekommenen Modelle eine zusätzliche Aktivkohlelage, welche Gerüche und Schadstoffe aus der Luft reduziert (Ausnahme: A und B-Klasse mit manueller Klimaanlage). Über die vom Mercedes betriebene eigene Prüfkammer und die Aktivitäten von Mercedes zur Reduzierung der von außen eintretenden potenziellen Allergene, hat MeinAllergiePortal bereits berichtet.
  • Bei Opel verfügt grundsätzlich seit dem Jahr 2000 jedes Fahrzeug über einen Opel Original Partikel -bzw. Aktivkohle-Kombifilter. Ab Modelljahr 2018 werden nur noch Opel Original Aktivkohle-Kombifilter verbaut. Zusätzlich zur Filterung von Pollen und kleineren Partikeln filtern diese auch unangenehme Gerüche und gesundheitsschädliche Gase aus der Luft heraus. Darüber hinaus wird für alle Fahrzeugmodelle eine Klimaanlagenreinigung sowie eine Reinigung der Pollenfilterumgebung angeboten, welche auch für Nicht-Allergiker empfohlen wird. Die Reinigung geschieht mit airco well®, dem einzigen System im Markt, welches vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) als wirksam, gesundheitsverträglich und für Allergiker geeignet bewertet wird.
  • Bei Porsche haben alle Modelle serienmäßig einen Kombifilter gegen Geruch und Partikel, wie z.B. Pollen, verbaut. Darüber hinaus sorgt eine serienmäßige Anti-Allergenbeschichtung des Filters für eine Reduzierung von Allergenen.
  • Volkswagen bietet unterschiedliche Filtervarianten an. Neben dem herkömmlichen Staub- und Pollenfilter gibt es auch einen Geruchs- und Allergenfilter, sowie einen speziellen Filtereinsatz mit Geruchs- und Schadstofffiltrierung ECO.
  • Volvo bearbeitet das Thema Allergien in der Zentrale in Schweden intensiv in Kooperation mit der Schwedischen Asthma und Allergie Gesellschaft. In allen Modellen bis auf den V40 und V40CC wird serienmäßig das Volvo Clean Zone Luftqualitätssystem mit Aktivkohle- und Pollenfilter angeboten. Integriert ist eine automatische Umluftschaltung und Vorbelüftung des Innenraums bei Fahrzeugentriegelung. Die Modelle V40 und V40CC verfügen serienmäßig über einen Pollenfilter, zum Aufpreis von 110,- € kann optional das Volvo Clean Zone Luftqualitätssystem erworben werden.

Die aktuellen Pflegeintervalle und Pollenfilterpreise findet man hier:

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