DGIM digitale Medizin

DGIM Kongresspräsident Professor Dr. med. Claus Franz Vogelmeier zum Kongressmotto: digitale Medizin!

DGIM 2019: Die digitale Medizin im Fokus!

Mit dem Leitthema des DGIM-KongressesDigitale Medizin – Chancen, Risiken, Perspektiven“  haben die Organisatoren um Kongresspräsident Professor Dr. med. Claus Franz Vogelmeier, Vorsitzender der DGIM 2018/2019 und Direktor der Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie des Universitätsklinikums Gießen/Marburg ein Thema mit disruptivem Potential aufgegriffen, das sich wie ein roter Faden durch das viertägige Programm zieht. Zudem gibt es bei der DGIM gleich mehrere Anlässe zum Feiern. Der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) wird vom 4. bis 7. Mai zum 125. Mal sattfinden.

Digitale Medizin – wie profitieren die Patienten?

Schon jetzt sind Teile der Medizin digital. So ist der Einsatz von Robotern in der Chirurgie mittlerweile etabliert und über ihren Einsatz in der Pflege wird diskutiert. Zunehmend werden auch die Prozesse in Krankenhäusern digitalisiert. Zudem gibt es unzählige Gesundheitsapps zur Unterstützung der Patienten, allerdings von  unterschiedlicher Qualität. Einen möglichen Einsatzbereich der digitalen Helfer sieht Kongresspräsident Prof. Vogelmeier in der Prävention. Gerade bei der Therapie chronischer Erkrankungen, wie zum Beispiel Asthma oder COPD, könnten Allert- oder Trackingsysteme Patienten mobilisieren, selbst für ihre Gesundheit aktiv zu werden. „Das Ergebnis könnte ein ganzheitlicherer Therapieansatz unter Einbeziehung aktivierender Maßnahmen sein“ betonte Prof. Vogelmeier „die aktuelle Medizin wird dominiert von pharmakologischen und apparativen Therapieverfahren.  In diesem Zusammenhang wird insbesondere für chronische Erkrankungen unterschätzt, welche Bedeutung Therapiemodalitäten zukommt, die die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und der körperlichen Aktivität im Fokus haben“.

DGIM-Patiententag: Informationen aus erster Hand

Um aktuelles medizinisches Wissen geht es beim Patiententag, der am 4. Mai im Wiesbadener Rathaus stattfindet. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Thema Demenz, das auch vom Galli Präventionstheater Wiesbaden in Form eines Theaterstückes zur Demenz aufgegriffen wird. „Es ist uns eine besondere Ehre und Freude, dass das Stück eigens für die DGIM und den Patiententag entstanden ist und im Rahmen dessen auch kostenlos aufgeführt wird“, sagt Dr. med. Norbert Schütz, der langjährige Organisationsleiter des Patiententags.

Darüber hinaus erwarten Besucher des Patiententags auch in diesem Jahr Vorträge zu verschiedenen Schwerpunktthemen des Kongresses. „Dabei legen wir besonderen Wert darauf, fundiertes Wissen zu den sogenannten Volkskrankheiten bereitzustellen“, sagt Professor Dr. med. Claus Vogelmeier, Präsident des diesjährigen Kongresses aus Marburg. Die Vortragsreihen befassen sich unter anderem mit Bluthochdruck, Asthma und Magen-Darm-Erkrankungen.

DGIM-Kongress in Wiesbaden: Back to the roots!

Gefeiert wird die Rückkehr des Kongresses in die Räumlichkeiten des RheinMain CongressCenter Wiesbaden, denn während der vier Jahre lang andauernden Umbauarbeiten musste der Kongress nach Mannheim ausweichen. Das neue Kongresszentrum wurde in Abstimmung mit der DGIM entwickelt und ist somit perfekt auf das Kongresskonzept und seine Besucher ausgerichtet. Es werden 8.500 Teilnehmer erwartet, die Ausstellungsflächen sind komplett belegt.

200. Geburtstag des DGIM-Gründervaters

prof friedrich theodor von frerichs dgim2019DGIM-Gründervater Geheimrat Professor Dr. Friedrich Theodor von Frerichs stimmte auf seine Kongress-Auftritte ein!Ein weiterer Anlass zu Feierlichkeiten ist der Geburtstag des Mitbegründers und ersten Präsidenten der DGIM, Geheimrat Professor Dr. Friedrich Theodor von Frerichs. „Zur Geschichte der DGIM wird es im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité vom 6. Juni bis 30. September 2019 eine Dauerausstellung geben“ erklärte DGIM-Geschäftsführer Maximilian Guido Broglie „ein Teil der Ausstellung wird schon während des DGIM-Kongresses zu sehen sein". "Außerdem wird Prof. von Frerichs - mit schauspielerischer Untestützung - den Kongress auch 'leibhaftig' begleiten!", ergänzte Guido Broglie. Über die Entwicklung seiner Gründung wäre er sicherlich erfreut: Die DGIM hat zurzeit knapp 27.000 Mitglieder – bei Vereinsgründung im Jahr 1882 waren es 182. Sie ist damit eine der größten wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften Deutschlands.

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