Samter-Trias, Nasenpolypen, Asthma, ASS-Intoleranz – hilft ASS-Desaktivierung?

Der Wechsel zu einem anderen Krankheitsbild ist bei Samter-Trias in jede Richtung möglich. Gibt es Umstände, die die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Samter-Trias erhöhen?

Eine ethnische Disposition gibt es für Samter-Trias nicht. Ob es genetische Konstellationen gibt, die das Auftreten von Samter-Trias begünstigen, wird noch untersucht. Es scheint jedoch so zu sein, dass Samter-Trias häufiger bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr auftritt.

Woran merkt man, dass sich Nasenpolypen entwickelt haben?

Der Patient merkt, dass sich Nasenpolypen entwickelt haben, wenn die Nasenatmung behindert ist. Dies kann normalerweise auf beiden Seiten der Nase und seltener einseitig der Fall sein. Weitere Symptome sind eine vermehrte Sekretion der Nase, d.h. die Nase läuft, entweder nach vorne oder in den Rachenraum, Kopfschmerzen, wiederkehrende Entzündungen der Nasennebenhöhlen und die Verschlechterung des Riechvermögens.  

Wie stellt man bei der ASS-Intoleranz bzw. bei Samter-Trias die Diagnose?

Eine gezielte Patientenbefragung und Untersuchung helfen meistens um die Diagnose zu stellen. Dazu wird eine Computertomographie der Nasennebenhöhlen durchgeführt.

Zusätzlich sind Bluttests zur Bestimmung der Lymphozytenfunktion möglich. Aber: Wenn durch diese Tests keine pathologischen Werte ermittelt werden, heißt dies leider nicht, dass der Patient nicht erkrankt ist - es gibt noch keine 100prozentig verlässlichen Diagnosemöglichkeiten.

Die Provokation mit ASS, die stationär durchgeführt wird, ist eine gute Methode für die Feststellung der Diagnose. Besteht eine ASS-Unverträglichkeit, zeigt sich dies an Symptomen wie Atembeschwerden, Niesreiz, Husten, einer laufenden Nase und einer beeinträchtigten Lungenfunktion.

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