Anaphylaxie

Anaphylaxie Register

Eine Anaphylaxie ist die schwerste allergische Reaktion, die ein Allergiker haben kann und im schlimmsten Fall kann sie sogar tödlich enden. Eine generelle Meldepflicht für solche schweren "Anaphylaktischen Schockereignisse" gibt es nicht und deshalb gibt es keine offiziellen Daten zur Häufigkeit, Verlauf und Ausgang anaphylaktischer Reaktionen. Für Anaphylaxie-Patienten bedeutet dies, dass Daten zu Auslösern, Kofaktoren und Versorgung der Anaphyhlaxie nicht strukturiert vorliegen und zur Optimierung zukünftiger Therapien herangezogen werden könnten. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde im Jahr 2006 das Anaphylaxie Register gegründet, dem derzeit über 80 allergologische Zentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeschlossen sind. In einer gemeinsamen Datenbank des Anaphylaxie Registers werden seither erstmals schwere Anaphylaxie-Ereignisse für den Raum Deutschland, Österreich und Schweiz systematisch erfasst. MeinAllergiePortal sprach mit der Gründerin des Anaphylaxie Registers Frau Prof. Dr. Margitta Worm, Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Charité - Universitätsmedizin Berlin über die neusten Erkenntnisse, die aus diesem Projekt gewonnen werden konnten und den Stand der Versorgung von Anaphylaxie-Patienten in Deutschland.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 08.10.2013 Weiterlesen

Bad Homburg, August 2013 – der Spätsommer ist da und mit ihm die Hochsaison für Insektengift-Allergien. Blühende Sommerstauden, Fallobst und frische Obstkuchen ziehen Bienen, Hornissen und vor allem Wespen an. Die Gefahr gestochen zu werden ist jetzt besonders groß - und damit auch das Risiko für Insektengift-Allergiker, eine lebensbedrohliche Anaphylaxie, d.h. einen allergischen Schock, zu entwickeln. Aber auch nach dem Sommer bleibt die Anaphylaxiegefahr für viele Allergiker bestehen: Wer von einer Frühblüher-Pollenallergie betroffen ist, sollte auch im Herbst und Winter vor einem beherzten Biss in Obst oder Nussplätzchen an eine mögliche Kreuzallergie denken. "Es ist sehr wichtig, sein individuelles Anaphylaxie-Risiko zu kennen und einem allergischen Schock entsprechend vorzubeugen", erklärt Prof. Dr. Ludger Klimek, Leiter des Zentrums für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden.

Autor: Pressemitteilung | 30.08.2013 Weiterlesen
Anaphylaktischer Schock Anaphylaxie

Der anaphylaktische Schock oder Anaphylaxie ist die dramatischste Form einer allergischen Reaktion - im schlimmsten Fall kann es zum Todesfall kommen. Da in Deutschland keine Meldepflicht existiert, liegen Zahlen zur genauen Anzahl, Ursache und Entwicklung nicht vor. MeinAllergiePortal sprach hierzu mit Prof. Dr. Ludger Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden und Vizepräsident beim Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V..

Autor: S. Jossé/L. Klimek, www.mein-allergie-portal.com | 20.06.2013 Weiterlesen
Kind Anaphylaxie Tipps

Anaphylaxie ist eine chronische Erkrankung die lebenslang bestehen bleibt und potenziell lebensgefährlich ist. Dies ist für alle Betroffenen beängstigend, aber wenn Kinder betroffen sind, verschärft sich das Problem. Oft fürchten Eltern, dass ihr Kind mit der Situation überfordert ist und fühlen sich auch selbst hilflos und verängstigt. Damit wird die Angst schnell zum „Familienthema“ und darüber hinaus zum Thema für das gesamte Umfeld des Kindes. MeinAllergiePortal sprach mit Dr. med. Thomas Buck, Facharzt für Kinderheilkunde und Allergologe, Dipl. oec.troph. Dagmar Bolgen und Kirsten Henning, Kinderkrankenschwester und Diplom Pädagogin für Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung. Die drei Experten haben sich u.a. auf das Thema Anaphylaxie spezialisiert und sind Mitautoren des „Anaphylaxie Handbuch Hannover“, einem Praxisleitfaden für Ärzte, Patienten und deren Familien.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 11.06.2013 Weiterlesen
Anaphylaxieumgang Kinder altersgerecht

Schätzungen zufolge leiden ca. 2 bis 5 Prozent der Gesamtbevölkerung an Anaphylaxie. Dabei fällt auf, dass die Anzahl der anaphylaktische Reaktionen im Laufe der letzten Jahre deutlich zugenommen hat.* Es werden also immer mehr Menschen mit der Diagnose Anaphylaxie konfrontiert und damit auch immer mehr Kinder. Die Diagnose "Anaphylaxie" macht den betroffenen Familien zunächst einmal Angst. Für das Wohlbefinden der betroffenen Kinder spielt es jedoch eine große Rolle, wie ihre Eltern mit der Krankheit umgehen. Wenn die Eltern die richtige Balance zwischen dem "Ernst nehmen" der Erkrankung und einem "normalen und kindgerechten" Alltag finden, wirkt sich dies positiv auf die Selbstwahrnehmung und Entwicklung der Kinder aus. MeinAllergiePortal sprach mit Kirsten Henning, Kinderkrankenschwester, Diplom Pädagogin für Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung, Patiententrainerin für DMP-Asthma, Neurodermitis und Anaphylaxie darüber, wie ein altersgerechter Umgang mit anaphylaktischen Kindern aussehen sollte.

Autor: S. Jossé/K. Henning, www.mein-allergie-portal.com | 29.05.2013 Weiterlesen

Anaphylaxie wird in Deutschland nicht optimal therapiert“, so fasst Dr. Thomas Buck, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Allergologie und pädiatrische Pneumologie seine Sicht der aktuellen Versorgungslage zusammen. Eine Sicht, die in Anbetracht von geschätzten 81 bis 243 durch Anaphylaxie verursachten Todesfällen* durchaus nachvollziehbar ist. Mit dem Anaphylaxie Handbuch Hannover hat er zusammen mit seinen Co-Autoren deshalb ein Nachschlagewerk inklusive Handlungsleitfaden entwickelt, das Mediziner dabei unterstützt, anaphylaktische Reaktionen rasch zu erkennen und optimal zu behandeln. Darüber hinaus hat er als Mitorganisator der 62. Jahrestagung des NDGKI (Norddeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin), die vom 12. bis 14. April 2013 in Hannover stattfand, das Thema Anaphylaxie prominent auf die Agenda gesetzt. Auf dem Fachsymposium „Anaphylaxie Update: Aus der Praxis für die Praxis“ konnten sich Mediziner praxisnah und anhand zahlreicher Fallbeispiele informieren.

Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com | 16.04.2013 Weiterlesen

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