Allergischer Schock - Gefahr besteht auch im Herbst und Winter

Gut geschult -  das A & O im Notfall

"Den Gebrauch des Adrenalin-Autoinjektors im Notfall sicher zu beherrschen, das ist sozusagen die Lebensversicherung für jeden anaphylaxiegefährdeten Patienten. Entsprechende Schulungen sind unabdingbar", betont Klimek. Schulungsprogramme für Patienten sind unter www.anaphylaxieschulung.de und unter www.anaphylaxie-hannover.de abrufbar. Unter letzter Adresse ist, als Ergänzung zur Schulung, zudem das Anaphylaxiehandbuch Hannover erhältlich. Informationen bietet auch der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB) unter www.daab.de.

Hilfe für Allergiker leistet zudem die mobile App AllergoManager für iPhone und iPod. Patienten, die bestimmte Autoinjektoren besitzen, können mit der Chargennummer des Geräts spezielle Trainings- und Informationsbereiche innerhalb der App kostenlos freischalten. Unter anderem können sie das Ablaufdatum ihres Adrenalin-Autoinjektors erfragen oder für ihre Therapie wichtige Informationen an den behandelnden Arzt weiterleiten. Zum Download hier!


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Hintergrund anaphylaktischer Schock

Ein anaphylaktischer Schock ist die Maximalvariante einer allergischen Reaktion mit lebensgefährlichen Auswirkungen. Dabei reagiert der Körper auf bestimmte Stoffe (Allergene), die normalerweise harmlos sind, mit einer Überreaktion des Immunsystems. Das kann fatale Auswirkungen auf verschiedene Organe gleichzeitig haben: Haut, Atemwege, Magen-Darm-Trakt und Herz-Kreislaufsystem. Die häufigsten Auslöser dieses Schockzustands sind Nahrungsmittel (z.B. Nüsse, Milch, Fisch, Schalentiere), Insektengift (z. B. durch Bienen-, Wespen-, Hummel- oder Hornissenstich) und Medikamente (z. B. Antibiotika, Schmerzmittel, Narkose- und Röntgenkontrastmittel). Seit Jahren nimmt die Häufigkeit anaphylaktischer Reaktionen zu - wie oft sie in Deutschland auftreten ist derzeit jedoch nicht bekannt.

Die Symptome in ihrer schwersten Ausprägung sind: Atemnot, Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit, Herz-Kreislaufstillstand und / oder Atemstillstand. Ob ein Allergiker anaphylaxiegefährdet ist, sollte sie oder er mit seinem Arzt besprechen. Es gibt keinen speziellen Anaphylaxietest, jedoch kann der Allergologe aus der bisherigen Krankheitsgeschichte mit eventuell bereits stattgefundenen starken allergischen Reaktionen ein Risikoprofil ermitteln. Zur Therapie der allergischen Reaktion werden je nach Ausprägungsgrad orale Antihistaminika, Glukokortikoide, ß2-Mimetika und für die Notfallbehandlung Adrenalin eingesetzt. In erster Linie gilt es jedoch der allergischen Reaktion vorzubeugen, in dem das auslösende Allergen vermieden wird.

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