Kristina Schmidt allergologisch Anaphylaxieberatung

Kristina Schmidt allergologisch Anaphylaxieberatung gibt Unterstützung im Umgang mit Anaphylaxie!

Kristina Schmidt allergologisch Anaphylaxieberatung

Wenn ein Kind die Diagnose „Anaphylaxie" erhält, stellen sich für die Familie viele Fragen. An erster Stelle steht dabei eine sichere, allergenfreie Ernährung für das Kind, aber es gibt noch weitere drängende Fragen. Wie geht man mit der Anaphylaxie so um, dass das Kind möglichst „normal“ leben kann? Wie stellt man sicher, dass das Kind auch außerhalb der eigenen vier Wände sicher vor „seinem“ Allergen ist? Konkrete Hilfestellung bei all diesen Fragen gibt es jetzt bei Kristina Schmidt allergologisch Anaphylaxieberatung. MeinAllergiePortal sprach mit der Gründerin über ihr Angebot der konkreten Hilfestellung im Umgang mit Anaphylaxie..

Frau Schmidt, Sie sind Gründerin und Vorsitzende des Nuss/Anaphylaxie Netzwerk (NAN) e.V., wie kamen Sie auf die Idee, die „allergologisch Anaphylaxieberatung“ zu gründen?

Das war eigentlich ein konsequenter Schritt, nachdem ich immer häufiger Beratungs- und Fortbildungsanfragen über die ehrenamtliche Tätigkeit hinaus erhalten und mich als Anaphylaxietrainerin weiterqualifiziert habe. „allergologisch“ (www.allergo-logisch.de) verbindet meine bisherige Berufserfahrung als Lehrerin und die Anaphylaxieberatung im NAN e.V. Der kompetente Umgang mit dem Anaphylaxierisiko im Familien-, Kita- und Schulalltag, der Balanceakt zwischen Vorsicht und Gelassenheit, das sind Themen, die mir persönlich sehr am Herzen liegen. Mit den zunehmenden Fallzahlen wächst auch der Beratungsbedarf in den Familien und vor allem in Kitas und Schulen. Der Bedarf übersteigt das bisherige Angebot bei weitem; es müssen neue und flexible Lösungen her.

Für wen bieten Sie Schulungen an und mit welchen Inhalten?

In erster Linie biete ich Fortbildungen für Lehrer*innen und Erzieher*innen in Schulen und Kitas an – hier sehe ich den allergrößten Bedarf! Auch Eltern wenden sich an mich, weil sie eine Beratung für sich selbst, den Familien- und Freundeskreis oder das eigene Kind wünschen sowie spezielle Fragen aus dem individuellen Alltag geklärt haben möchten. Die Inhalte umfassen alle Bereiche des Anaphylaxie-Alltags mit dem Schwerpunkt Nuss- und Erdnussallergien, vom rechtssicheren Umgang mit dem ärztlich verordneten Notfallset/Notfallplan über Nutzen und Tücken der Lebensmitteldeklaration hin zu ganz konkreten Präventionsstrategien im pädagogischen bzw. privaten Alltag. Neben aller Theorie spielt die praktische Umsetzung eine wichtige Rolle!

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Auf welchen „Wegen“ schulen Sie?

Neben der klassischen Fortbildung und Beratung vor Ort und telefonisch finden meine Angebote vor allem auch online statt. Die Mehrheit der Anaphylaxie-Betroffenen wohnt nicht in Ballungsgebieten und sucht händeringend nach professionellen Schulungsmöglichkeiten. Ich würde am liebsten in jede einzelne Schule und Kita fahren und führe in einem begrenzten Radius auch Fortbildungen vor Ort durch, aber ich habe ja selbst ein anaphylaxiegefährdetes Kind mit entsprechendem Betreuungsaufwand zu Hause. Zum Glück sind interaktive Live-Schulungen mittlerweile fast überall möglich: Ich stehe bzw. sitze genauso live vor dem Kollegium und kommuniziere mit den Teilnehmern, nur eben nicht im selben Raum. Das notwendige Equipment ist inzwischen in fast allen Schulen und Kitas vorhanden: PC, Beamer/Projektionsfläche, Lautsprecher. Zusätzlich benötigt man eine Internetverbindung und ein einfaches PC-Mikrofon, dlässt sich notfalls auch mit einem Telefon improvisieren. Ich bin überzeugt, dass diese Form der Fortbildung sich mehr und mehr etablieren wird, denn sie bietet dieselben Lösungen, ist aber deutlich kosten- und zeitsparender.

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