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Anaphylaxie anaphylaktischen Schock Allergieschock

Prof. Ludger Klimek, Leiter des Zentrums für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden und AeDA-Präsident zur Gefährlichkeit von Anaphylaxie!

Anaphylaxie: Was macht den anaphylaktischen Schock so gefährlich?

Gibt es auch Patienten, die noch keinen Anaphylaxie-Vorfall hatten, die aber dennoch Risikopatienten sind und wie kann man diese Risikopatienten erkennen?

Grundsätzlich kann bei Kindern oder Erwachsenen mit Asthma, älteren Erwachsenen mit Herz-Kreislauferkrankungen und Patienten, die Herz- Kreislauf-Medikamente einnehmen, das Risiko eine Anaphylaxie zu entwickeln erhöht sein. Auch bei Mastozytose-Patienten kann das Anaphylaxie-Risiko erhöht sein.

Wodurch kann es zur Anaphylaxie kommen und welche Rolle spielt die Allergenmenge?

Zu einer Anaphylaxie kann es im Grunde durch jeden Allergenkontakt kommen. Da auch viele Kinder von Allergien betroffen sind, sind diese ganz besonders stark gefährdet. Auch wenn man noch so vorsichtig ist, einen Allergenkontakt vollständig ausschließen kann man für manche Allergene nicht.

Hinzu kommt, dass manche Anaphylaxie-Patienten bereits auf geringste Allergenmengen mit extrem starken allergischen Reaktionen reagieren können. Bei manchen Erdnussallergikern reichen schon Allergenspuren in der Luft, um einen Allergieschock auszulösen.

Welche Auslöser führen besonders häufig zu einer Anaphylaxie?

Häufige Auslöser schwerer anaphylaktischer Reaktionen sind:

1.    Allergene aus Nahrungsmitteln, insbesondere das aggressive Erdnuss-Allergen, wobei hier Kinder häufiger betroffen sind als Erwachsene.

2.    Insektenstiche - hier sind die Erwachsenen stärker betroffen als die Kinder.

3.    Arzneimittel, die ebenfalls häufiger bei Erwachsenen zu schweren Anaphylaxie-Symptomen führen können.

Dabei können sich verschiedene Faktoren verstärkend auf die Schwere der Symptome auswirken. Zum Beispiel kann ein Allergenkontakt dann zu besonders schweren allergischen Reaktionen führen, wenn er zeitlich mit körperlicher Anstrengung zusammenfällt. Auch Alkohol, vorausgegangene Infektionen, Medikamente oder Stress können verstärkend wirken.

Eine häufiger vorkommende Form der Anaphylaxie, die nur in der Kombination von Anstrengung in Verbindung mit dem Verzehr von Weizen vorkommt, ist die nahrungsallergeninduzierte anstrengungsgetriggerte Anaphylaxie oder food-dependent exercise- induced anaphylaxis (FDEIA).1)

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