Anaphylaxie-Notfall

Der Praxis-Check für Ärzte: www.anaphylaxie-experten.de

Der Praxis-Check für Ärzte: Fit für den Anaphylaxie-Notfall?

Februar 2017 – Ab sofort können Ärzte auf www.anaphylaxie-experten.de kostenfrei und unkompliziert testen, wie gut sie und ihr Praxis-Team auf den Anaphylaxie-Notfall vorbereitet sind. Der Online-Praxis-Check „Bin ich fit für den Anaphylaxie-Notfall“ richtet sich an alle allergologisch tätigen Ärzte.

Test zur Kompetenz im Anaphylaxie-Notfall

anaphylaxie expertenAnaphylaxie-Experten stellen sich vor!Der Test umfasst sieben Fragen im Multiple-Choice-Verfahren (Zeitaufwand ca. zehn Minuten) zur Diagnostik anaphylaktischer Notfälle, ihrer Behandlung und Nachsorge. Die richtigen Antworten werden jeweils durch kompakte Lerntexte erläutert. Sofort nach der Beendigung des Tests erhält der Teilnehmer seine persönliche Punkteauswertung mit Weiterbildungsanregungen. Wer alle Fragen richtig beantwortet hat, kann sich außerdem ein Zertifikat des „Expertenforums Anaphylaxie – erkennen und handeln“ ausdrucken, in der Praxis aufhängen und damit seine Kompetenz im Anaphylaxie-Notfall darstellen.

Entwickelt wurde der Praxis-Check vom Expertenforum Anaphylaxie, einem Zusammenschluss führender Allergie- und Anaphylaxie-Experten. „Bei einer anaphylaktischen Reaktion ist schnelles und sicheres Handeln essenziell, um den Patienten vor ernsten Folgen zu schützen. Mit dem Praxis-Check erhält jeder Kollege erste Anhaltspunkte, wo es eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten in seinem Anaphylaxie-Management gibt“, so Mitglied des Experten-forums Prof. Dr. Tilo Biedermann, München.

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Hintergrundinformationen: Anaphylaxie

Die Anaphylaxie ist eine potentiell lebensbedrohliche systemische allergische Reaktion. Es handelt sich in der Regel um eine IgE-vermittelte Allergie vom Typ 1 (Soforttyp). Pathophysiologisch kommt es zu einer Freisetzung verschiedener Mediatoren aus Mastzellen und basophilen Granulozyten: u. a. Histamin, Prostaglandinen, Leukotrienen, Tryptase, Plättchen-aktivierendem Faktor, Zytokinen und Chemokinen.

Die Auslöser für schwere allergische Reaktionen sind am häufigsten Nahrungsmittel (z. B. Erdnüsse, Baumnüsse, Milch, Eier, Schalentiere), Insektengifte (z. B. durch Bienen- oder Wespenstich) und Medikamente (z. B. Antibiotika oder Schmerzmittel). Die genaue Zahl der Anaphylaxien ist unbekannt. Schätzungen zufolge muss in Deutschland mit 1 bis 3 Ereignissen/100.000 Einwohner pro Jahr gerechnet werden. Dabei ist von 1 bis 3 Todesfällen/1 Millionen Einwohner auszugehen.

Patienten mit Nahrungsmittel-, Insektengift- und Medikamentenallergie sollten einen Allergologen aufsuchen, der mittels Anamnese, Prick-Test, IgE-Bestimmung im Blut sowie eventuell anhand von Provokationstests das Anaphylaxie-Risiko des Allergikers abschätzen kann und gegebenenfalls ein Notfallset verordnet. Präventiv kommen die Expositionsprophylaxe und in geeigneten Fällen - bei der Insektengiftallergie - die Hyposensibilisierung in Frage. Zur Therapie der allergischen Reaktion werden je nach Ausprägungsgrad orale Antihistaminika, Glukokortikoide, ß2-Mimetika und für die Notfallbehandlung Adrenalin im Autoinjektor (Notfallset) eingesetzt.

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