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Allergieprävention Haustiere

DGAKI: Kein Allergierisiko durch Haustiere!

Allergieprävention: Kein Risiko durch Haustiere!

Aus Sicht der Allergieprävention galten Haustiere lange als Risiko. Man ging davon aus, dass Hunde und Katzen das Risiko von Kindern, Allergien zu entwickeln, erhöhen. „Mit der neuen Leitlinie zur Allergieprävention findet in Bezug auf die Haustierhaltung ein Paradigmenwechsel statt“, kündigt Prof. Eckard Hamelmann, 1. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) und Leitlinienautor an.

Während früher die Haltung von Haustieren im Zusammenhang mit der Allergieprävention sehr restriktiv gehandhabt wurde, gilt dies nun nicht mehr. „Wir wissen, dass der Kontakt zu möglichst vielen unterschiedlichen Bakterien, auch die des Hundes, in Bezug auf Allergien präventiv wirkt“, erläutert Prof. Hamelmann, „der Neuanschaffung eines Hundes steht deshalb nichts im Wege“.

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Diese Empfehlung gilt auch für Katzen, bei denen früher zur Abschaffung geraten wurde, damit das Kind vor Allergien geschützt ist. „Die neue Leitlinie zur Allergieprävention empfiehlt hingegen, dass die Familien, die bereits eine Katze haben, diese ruhig behalten sollen. „Es hat sich gezeigt, dass es keine Evidenz für ein höheres Allergierisiko für Kinder gibt, wenn die Familie eine Katze hält“, erklärt Prof. Hamelmann. Die neuen Leitlinienempfehlungen dürften den Familien entgegenkommen. Schließlich war die frühere Forderung, das Tier abzuschaffen, für Viele emotional sehr belastend.

Besteht bei einem Kind jedoch bereits eine Neigung Allergien zu entwickeln und sind beide Eltern Allergiker, sieht die Sache allerdings anders aus. „Wenn beim Kind bereits Sensibilisierungen gegen Hund oder Katze bestehen und es sich um eine Hochrisikofamilie handelt, lauten die Empfehlungen weiterhin, jeden Allergenkontakt zu vermeiden und das Tier zur Not auch abzuschaffen“, schränkt Prof. Hamelmann ein, „für Nicht-Risikofamilien besteht jedoch vollkommene Freiheit“.