Ernährung Kind Kuhmilchallergie

Mandy Ziegert zur richtigen Ernährung für Kinder mit Kuhmilchallergie!

Kuhmilchallergie beim Kind: Die richtige Ernährung

Woraus bestehen hydrolisierte Nahrungen für Säuglinge mit Kuhmilchallergie?

Bei diesen Nahrungen wird durch die Hydrolyse das Eiweiß der Milch in winzige Partikel gespalten. Diese können deshalb keine allergischen Reaktionen mehr auslösen. Das Milcheiweiß muss also eine bestimmte Größe unterschreiten, damit das Immunsystem es nicht mehr als Allergen erkennen kann.

Es gibt aber auch Nahrungen, deren Eiweißbestandteil nur noch aus Aminosäuren besteht, die sogenannten Aminosäurenahrungen bzw. Elementardiäten.

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Und woraus bestehen Aminosäurenahrungen bzw. Elementardiäten für Säuglinge mit Kuhmilchallergie?

Das Eiweiß bei diesen Spezialnahrungen besteht nur noch aus den Aminosäuren. Der Gehalt an Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen ist jedoch identisch mit der klassischen, milchhaltigen Säuglingsnahrung. Aminosäurenahrungen sind vollwertige Ersatznahrungen, allerdings schmecken sie anders, als reguläre Säuglingsnahrung.

Wo bekommt man extensiv hydrolisierte Nahrungen bzw. Aminosäurenahrungen/Elementardiäten?

Extensiv hydrolysierte Nahrungen und Aminosäurenahrungen werden vom Arzt verordnet, wenn die Diagnose Kuhmilchallergie gestellt ist. Sie sind dann auf Rezept in der Apotheke erhältlich.
Diese Nahrungen darf man jedoch nicht mit den HA = hypoallergene Nahrungen verwechseln. HA = Hypoallergene Nahrungen sind rezeptfrei und somit in vielen Drogerien erhältlich, aber nicht bei einer diagnostizierten Kuhmilchallergie geeignet.

 

Es gibt ja mittlerweile auch sehr viele Milchersatzdrinks auf Pflanzenbasis, zum Beispiel Sojadrink, Mandeldrink, Haferdrink, Kokosdrinks etc. Sind diese ein geeigneter Ersatz für Kinder mit Kuhmilchallergie?

Im Säuglingsalter würde man Drinks aus Soja, Mandeln, Hafer, Reis etc. keinesfalls verwenden. Diese Drinks stellen die Nährstoffversorgung des Säuglings nicht sicher.

Ab dem ersten Lebensjahr kann man kuhmilchallergischen Kindern Sojadrinks anbieten. Allerdings nicht unter dem ersten Lebensjahr, weil Soja eventuell in den Hormonhaushalt eingreift und eine hormonverändernde Wirkung haben könnte. Abschließend geklärt ist dies aber noch nicht, dies ist lediglich eine präventive Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung

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