Bienenstich, Wespenstich, allergische Reaktion

Privatdozentin Dr. med. Kristine Breuer, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Berufsdermatologie (ABD) und Leiterin der Abteilung für Allergologie und Berufsdermatologie im Dermatologikum in Hamburg

Bienenstich - Wespenstich - was tun? Wann ist die Reaktion allergisch?

Was sollte man tun, wenn man eine allergische Reaktion befürchtet?

Falls Reaktionen auftreten, die über eine Schwellung an der Einstichstelle hinausgehen (Quaddeln, Atemnot, Übelkeit, Kreislaufstörungen), sollte sofort der Notarzt verständigt werden, wie gesagt unter der Nummer 112.

Anschließend sollte die Vorstellung bei einem Allergologen erfolgen. Dort werden Allergietestungen, d.h. ein Haut- und Bluttest, durchgeführt. Bei Vorliegen einer Insektengiftallergie werden Notfallmedikamente wie Antihistaminika, Kortison und Adrenalin verordnet. Darüber hinaus wird geprüft, ob eine Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt, angezeigt ist.

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Ist man vor allergischen Reaktionen gefeit, wenn man bisher beim Bienen- oder Wespenstich keine allergischen Reaktionen gezeigt hat?

Generell kann jedermann im Laufe des Lebens eine Insektengiftallergie entwickeln. Ein Allergietest sollte allerdings nur erfolgen, wenn der begründete Verdacht auf eine Insektengiftallergie besteht, da 20 Prozent aller Menschen einen positiven Allergietest, eine sogenannte "Sensibilisierung" haben, ohne dass tatsächlich eine Insektengiftallergie besteht.

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Frau Privatdozentin Breuer, herzlichen Dank für dieses Interview!

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