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Grasmilben beim Hund: Juckreiz & wunde Pfoten!

Grasmilben beim Hund: Juckreiz & wunde Pfoten!

Wenn es im Sommer beim Hund zu wunden Pfoten und Juckreiz kommt, sind oft Grasmilben die Übeltäter. Die Hunde schlecken vermehrt, die Pfoten sehen gerötet und wund aus. Aber nicht nur die Pfoten, sondern auch andere Körperregionen können befallen sein. Oft hilft nur noch ein Gang zum Tierarzt, um den Juckreiz und die Entzündung der Haut zu lindern. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, um dem Befall mit Grasmilben beim Hund vorzubeugen.

Grasmilben – wo kommen sie vor?

Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis), auch Grasmilben, Herbstmilben oder Erntemilben genannt gehören zur Familie der Spinnentiere. Die Grasmilbe liebt trockene Wiesen und warme Temperaturen, in warmen Sommern steigt die Population der Grasmilbe. Sie kommt vor allem in Südeuropa und den Alpenländern vor, in Deutschland ist sie besonders im Rheinland, Hessen und Bayern vertreten.

Grasmilben beim Hund – wie kommt es zu wunden Pfoten?

Die Grasmilbe kommt im Frühjahr aus dem Boden und ist bis zum Spätherbst aktiv. Sie legt ihre Eier ins Gras ab. Daraus schlüpfen nach einer Weile Larven. Die orangefarbenen wenige Millimeter großen Larven sitzen an der Spitze der Grashalme. Läuft ein Tier oder ein Mensch vorbei, beißen sie sich fest und saugen Blut – wobei der Speichel der Larven starken Juckreiz auslösen kann. Nach ein paar Tagen lösen sie sich die Larven von selbst wieder und entwickeln sich in der Umwelt weiter zur erwachsenen Milbe. Eine Übertragung vom Tier zum Menschen oder umgekehrt findet nicht statt.

Grasmilben – ein Auslöser für Juckreiz und wunde Pfoten beim Hund

Die Herbstgrasmilben beißen sich an den Stellen fest, die mit dem Gras in Berührung kommen. Das sind beim Hund vor allem die Pfoten und die Beine, aber auch Kopf und Ohren. Auch Brust und Bauch können betroffen sein. Die Milben befallen bevorzugt Regionen mit dünner Haut, an denen es feucht und warm ist, wie zum Beispiel im Zwischenzehen- oder Achselbereich.

Durch das Festbeißen der Larven entsteht eine Entzündung der Haut, die mit Juckreiz einhergeht. Nach 4 bis 36 Stunden treten die ersten Symptome auf. Die Hunde schlecken und beißen sich an den betroffenen Stellen, was die Entzündung noch verstärkt. Oft kommt es zu einer sekundären Besiedelung mit Bakterien. Die Haut ist gerötet. Bei einigen Hunden kann eine allergische Reaktion den Juckreiz noch verstärken.

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