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Flöhe Hund Katze Haus

Flöhe bei Hund und Katze: Wie entfernt man sie aus dem Haus?

Flöhe bei Hund und Katze: Wie entfernt man sie aus dem Haus?

Bei einem Flohbefall hält sich nur ein kleiner Teil der Flöhe auf dem Hund oder der Katze auf. Ein Großteil der Flohpopulation befindet sich in der Umgebung des Hundes oder der Katze, also überall dort, wo sich die Tiere im Haus aufhalten. Für Hunde und Katzen gibt es viele Mittel, die gegen Flöhe helfen. Aber wie bekommt der Hunde- oder Katzenbesitzer die Flöhe aus dem Haus?

Flöhe bei Hund und Katze: Wo befinden sich die Flöhe im Haus?

Auf dem Hund oder der Katze leben nur die erwachsenen Flöhe und ernähren sich dort, indem sie Blut saugen. Die meisten erwachsenen Flöhe leben nur wenige Wochen, in dieser Zeit legen die Weibchen aber durchschnittlich 20 Eier am Tag. Die kleinen weißen Eier der Flöhe fallen vom Hund oder der Katze in die Umgebung. Besonders viele Eier befinden sich dort im Haus, wo sich die Tiere am häufigsten aufhalten: im Körbchen, auf dem Sofa, auf dem Teppich, manchmal auch im Bett von Herrchen und Frauchen. Auch wenn der Hund oder die Katze läuft oder springt, fallen die Eier der Flöhe aus dem Fell. Sie können sich also auch auf der Treppe, im Flur oder auf der Fensterbank verteilen.

Flöhe bei Hund und Katze: Wie sieht der Entwicklungszyklus aus?

Nach wenigen Tagen schlüpfen die Larven. Die Larven der Flöhe meiden das Licht und halten sich am liebstem im Dunkeln auf, in Sofaritzen, auf dem Teppichgrund, in Ecken des Körbchens und in Ritzen und Nischen von Treppen und Flur. Sind die Larven der Flöhe ausgewachsen, verpuppen sie sich. Sie spinnen sich in einen Kokon. Aus diesen Kokons schlüpfen die erwachsenen Flöhe, die dann wieder auf dem Hund oder der Katze leben.

Flöhe bei Hund und Katze: Flöhe lieben es warm und feucht!

Wie schnell sich die Flöhe entwickeln, hängt von der Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit ab. Bei warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit entwickeln sie sich besonders schnell, oft innerhalb von drei bis vier Wochen. In den meisten Wohnungen herrschen ideale Lebensbedingungen für Flöhe. Die Larven können aber auch länger im Puppenstadium verbringen. Über sechs Monate sind möglich. Die Flöhe schlüpfen erst durch einen Reiz aus der Umgebung aus ihrem Kokon, das kann eine Vibration oder ein Druck sein, wenn ein Tier vorbeiläuft oder Wärme, zum Beispiel die Körperwärme eines Tieres. So wird gewährleistet, dass die geschlüpften Larven möglichst schnell nach dem Schlüpfen ein Tier finden, auf dem sie leben können, denn die erwachsenen Flöhe können nur wenige Tage überleben ohne Blut zu saugen.

Flöhe bei Hund und Katze: Wie erkennt der Hunde- oder Katzenbesitzer, ob Flöhe im Haus sind?

Die Eier und Larven der Flöhe sind nur einen halben Millimeter groß und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Zudem verstecken sich die Larven in dunklen Ecken und Ritzen. Leichter ist es, erwachsene Flöhe oder Flohkot zu finden. Die erwachsenen Flöhe sind schwarz und 1 bis 6 Millimeter groß. Sie sind gut erkennbar, aber im dichten Fell des Hundes oder der Katze oft schwer zu entdecken. Der Besitzer kann mit einem speziellen Flohkamm das Fell des Hundes oder der Katze kämmen. So lassen sich manchmal die Flöhe, fast immer aber Flohkot finden: Der Besitzer kämmt mit dem Kamm kleine schwarze Pünktchen aus, die wie „Dreck“ aussehen. Befeuchtet er die schwarzen Pünktchen auf einem weißen Tuch, bilden sie kleine rötliche Flecken, da Flohkot aus getrocknetem Blut besteht. Die kleinen Pünktchen entdeckt er oft auch im Körbchen des Hundes oder der Katze oder an anderen Liegeplätzen. Die Eier und Larven im Haus sind für den Hunde- oder Katzenbesitzer meist nicht sichtbar. Entdeckt der Besitzer aber Flöhe auf dem Hund oder der Katze oder Flohkot, kann er davon ausgehen, dass sich auch Eier und Larven im Haus befinden, da die Flohweibchen schon 48 Stunden, nachdem sie ein Tier befallen haben, die ersten Eier legen.

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