ROTE LISTE Arzneimittelverzeichnis

Die ROTE LISTE - ein Arzneimittelverzeichnis für Fachkreise und Patienten!

ROTE LISTE? Wie kann das Arzneimittelverzeichnis den Patienten helfen?

Die ROTE LISTE bietet auch einen Fachinfo-Service, was ist der Unterschied zur eigentlichen ROTE LISTE?

Unter www.fachinfo.de  stehen die Fachinformationen zu in Deutschland zugelassenen Arzneimitteln für Fachkreise zur Verfügung. Die Nutzer können die Fachinformationen über den Namen des Produkts oder des Wirkstoffs kostenlos abrufen. Sie finden dort tagesaktuelle Informationen, da die Unternehmen verpflichtet sind, die im Fachinfo-Service verfügbaren Informationen laufend an den aktuellen Stand anzupassen.

Welche Informationen finden Patienten im ROTE LISTE-Patienteninfo-Service?

rote liste arzneimittelverzeichnis als buchDie ROTE LISTE steht weiterhin auch als Buch zur Verfügung!Im Arzneimittelgesetz wurde festgelegt, dass pharmazeutische Unternehmen die Packungsbeilagen von Arzneimitteln auf Ersuchen von Patientenorganisationen auch in Formaten zugänglich machen müssen, die für blinde und sehbehinderte Personen geeignet sind. Deshalb hat die Rote Liste Service GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die Website www.patienteninfo-service.de entwickelt.

Dort stehen die Informationen nun zum Lesen und zum Hören bereit: Zum Lesen im Normaldruck und zusätzlich im Großdruck für Sehbehinderte und zum Hören  als Website, die elektronisch vorgelesen werden kann bzw. als navigierbares Hörbuch im DAISY-Format.

Das Angebot findet regen Anklang. Immer mehr User besuchen in den letzten Jahren  die Internetseite und nutzen den Vorlese-Service oder laden sich eine Daisy-Datei herunter.  Obwohl der Service in erster Linie für blinde oder sehbehinderte Menschen eingerichtet wurde, steht er natürlich auch allen anderen Interessierten zur Verfügung.

Gibt es etwas, was man bei der Nutzung von ROTE LISTE beachten sollte?

Die meisten Nutzer der Roten Liste greifen regelmäßig auf die dort verfügbaren Informationen zu, in Print oder Online, und sind sehr erfahren im Umgang mit der Roten Liste. Für neue Nutzer haben wir in die aktuelle Ausgabe einen kleinen „Wegweiser“ integriert, der  verdeutlicht, wie sie am schnellsten und einfachsten zu den für sie relevanten Informationen gelangen.

Gibt es Pläne für weitere Angebote?

Wir entwickeln unsere Angebote in der Arzneimittelinformation kontinuierlich weiter, insbesondere im Online-Bereich. Sehr wertvoll ist für uns dabei natürlich das Feedback der Nutzer, das wir  in die Weiterentwicklung einfließen lassen.

Herr Dr. Kober, herzlichen Dank für dieses Interview!

ROTE LISTE? Wie kann das Arzneimittelverzeichnis den Patienten helfen?

Die ROTE LISTE ist ein Arzneimittelverzeichnis, das es schon seit über 80 Jahren gibt. Ursprünglich in gedruckter Form, mittlerweile als Datenbank, dient das Verzeichnis der Information von Fachkreisen. Ärzte und Apotheker können hier Informationen zu in Deutschland erhältlichen Arzneimitteln, sowie zu ausgewählten Medizinprodukten abrufen. Die ROTE LISTE bietet aber auch Informationen für Patienten. MeinAllergiePortal sprach mit Dr. Martin Kober, Redaktionsleiter bei der Rote Liste Service GmbH in Frankfurt darüber, wie die ROTE LISTE den Patienten helfen kann.

 

Herr Dr. Kober, wie viele Einträge hat die ROTE LISTE aktuell?

Aktuell umfasst die Rote Liste rund 28.000 Medikamente in 5.000 Präparateeinträgen mit 6.500 Darreichungsformen.

Die Einträge in die ROTE LISTE erfolgen durch die pharmazeutischen Unternehmen auf freiwilliger Basis.

 

Was motiviert die Unternehmen, ihre Produkte dort einzutragen, sowohl in Bezug auf die Fachkreise als auch auf die Patienten?

Die Unternehmen lassen ihre Produkte in der Roten Liste eintragen, um Ärzten und Apothekern fundierte und schnell zugängliche Informationen zu ihren Präparaten zur Verfügung zu stellen.

Die Rote Liste ist ein „Klassiker“ in der Pharmawelt, die Nutzer finden darin umfassende, übersichtlich strukturierte und kompetent aufbereitete Informationen.

Warum nutzen Ärzte und Apotheker die ROTE LISTE? Ärzte und Apotheker nutzen die Rote Liste, um sich schnell  einen Überblick über ein Präparat oder mehrere Produkte zu verschaffen. Die Rote Liste ist an Indikationen orientiert und gibt umfassende Informationen zu Gegenanzeigen, Anwendungsbeschränkungen, Neben- und Wechselwirkungen.

Häufig suchend die Nutzer z.B. Informationen zur Anwendung von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit. Auch Informationen zu Wechselwirkungen werden oft abgefragt. Dies ist dann besonders wichtig, wenn beispielsweise ältere Patienten mit verschiedenen Erkrankungen gleichzeitig mehrere Medikamente einnehmen müssen.

Die ROTE LISTE bietet auch einen Fachinfo-Service, was ist der Unterschied zur eigentlichen ROTE LISTE?

Unter www.fachinfo.de  stehen die Fachinformationen zu in Deutschland zugelassenen Arzneimitteln für Fachkreise zur Verfügung. Die Nutzer können die Fachinformationen über den Namen des Produkts oder des Wirkstoffs kostenlos abrufen. Sie finden dort tagesaktuelle Informationen, da die Unternehmen verpflichtet sind, die im Fachinfo-Service verfügbaren Informationen laufend an den aktuellen Stand anzupassen.

Welche Informationen finden Patienten im ROTE LISTE-Patienteninfo-Service? Im Arzneimittelgesetz wurde festgelegt, dass pharmazeutische Unternehmen die Packungsbeilagen von Arzneimitteln auf Ersuchen von Patientenorganisationen auch in Formaten zugänglich machen müssen, die für blinde und sehbehinderte Personen geeignet sind. Deshalb hat die Rote Liste Service GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die Website www.patienteninfo-service.de entwickelt.

Dort stehen die Informationen nun zum Lesen und zum Hören bereit: Zum Lesen im Normaldruck und zusätzlich im Großdruck für Sehbehinderte und zum Hören als Website, die elektronisch vorgelesen werden kann bzw. als navigierbares Hörbuch im DAISY-Format.

Das Angebot findet regen Anklang. Immer mehr User besuchen in den letzten Jahren die Internetseite und nutzen den Vorlese-Service oder laden sich eine Daisy-Datei herunter. Obwohl der Service in erster Linie für blinde oder sehbehinderte Menschen eingerichtet wurde, steht er natürlich auch allen anderen Interessierten zur Verfügung.

Gibt es etwas, was man bei der Nutzung von ROTE LISTE beachten sollte?

Die meisten Nutzer der Roten Liste greifen regelmäßig auf die dort verfügbaren Informationen zu, in Print oder Online, und sind sehr erfahren im Umgang mit der Roten Liste. Für neue Nutzer haben wir in die aktuelle Ausgabe einen kleinen „Wegweiser“ integriert, der  verdeutlicht, wie sie am schnellsten und einfachsten zu den für sie relevanten Informationen gelangen.

Gibt es Pläne für weitere Angebote?

Wir entwickeln unsere Angebote in der Arzneimittelinformation kontinuierlich weiter, insbesondere im Online-Bereich. Sehr wertvoll ist für uns dabei natürlich das Feedback der Nutzer, das wir  in die Weiterentwicklung einfließen lassen.

 

Herr Dr. Kober, herzlichen Dank für dieses Interview!

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