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ATOS Klinik Heidelberg Kinderasthma

Dr. Verena Mandelbaum

ATOS Klinik Heidelberg: „Pusten statt Husten“ beim Tag der offenen Tür

Hochbetrieb herrschte am „Tag der offenen Tür“ der ATOS Klinik Heidelberg. Viele Interessenten  nutzten die Gelegenheit, sich über die vielen verschiedenen Angebote der ATOS Klink unverbindlich zu informieren. Die Besucher konnten unter zahlreichen Vorträgen zu einem breiten Gesundheitsthemenspektrum wählen, es wurden leckere Speisen angeboten und viele Aktionen motivierten zum Mitmachen. So konnten Kinder und Jugendliche in der Praxis für Atemwegserkrankungen und Allergien von Dr. Verena Mandelbaum bei der Aktion „Pusten statt Husten“ überprüfen, wie es um die eigene Lungenfunktion im Peakflow steht. „Zu uns kommen die Eltern schon mit sehr kleinen Kindern, wenn diese immer wieder an Schnupfen oder Husten leiden, oder wenn sich Hautausschläge zeigen“ berichtete Dr. Mandelbaum, „auch wenn beim Säugling erstmals Beikost gefüttert wird, treten häufig schon die ersten Probleme auf.“

Allergien und Intoleranzen bei Kindern – Symptome treten immer früher auf

Der Beginn der Krippen- und Kindergartenzeit geht bei Kindern häufig mit dem Auftreten gesundheitlicher Probleme einher, oft sind dies ständige Infekte, Husten oder eine ständig verstopfte Nase. „Früher waren die Kinder dann in der Regel drei Jahre alt, aber dieser Zeitpunkt hat sich ganz deutlich nach vorne, auf etwa zwei Jahre, verschoben“ so Dr. Mandelbaum. Der Grund dafür: Viele Mütter gehen heute relativ früh nach der Geburt des Kindes wieder arbeiten und nutzen dann die entsprechenden sozialen Einrichtungen auch dementsprechend früher. Auch das Auskurieren von Infekten ist heute nicht mehr in dem Maße möglich, oft fehlt dafür die Zeit.

Advertorial

Erkältungssymptome beim Kind - Infekt oder Allergie?

dr verena mandelbaum heidelbergDr. Mandelbaum, ATOS Klinik HeidelbergEin Infekt im Winter ist bei kleinen Kindern nicht außergewöhnlich, schließlich muss sich das Immunsystem an seine „Feinde“ gewöhnen trainieren. „Allerdings hat ein normaler Infekt einen Anfang und ein Ende“ betont Dr. Mandelbaum „wenn ein Infekt den anderen ablöst und das Kind dann quasi durchgehend hustet, Schnupfen oder eine verstopfte Nase hat, ist das nicht mehr normal, schon gar nicht im Sommer!“ differenziert Dr. Mandelbaum.

Ist ein Kind permanent krank, stellt sich die Frage, ob eine Allergie hinter den Beschwerden stecken könnte. Mögliche Auslöser von Allergien können Pollen, Schimmelpilze Milben, Tierhaare oder Nahrungsmittel sein. Mit einer guten Allergiediagnostik lässt sich die Ursache der Beschwerden eindeutig klären.


Wenn das Kind hustet – was ist „normal“?

Auch ein Husten ist im Rahmen eines Infektes bei Kindern nichts Ungewöhnliches. Tritt der Husten jedoch auch permanent außerhalb eines akuten Infektes auf, sollten Eltern der Ursache auf den Grund gehen. „Oft höre ich von den Eltern: Mein Kind hustet nur beim Rollerfahren“ aber Husten unter Belastung ist durchaus nicht „normal“ betont Dr. Mandelbaum „und auch tägliches morgendliches Abhusten über längere Zeitist ein Alarmzeichen!“

Allergiediagnose beim Kleinkind – wie funktioniert das?

Normalerweise wird zur Allergiediagnose häufig der Prick-Test eingesetzt, bei dem die Reaktion des Patienten auf das Allergen durch das Aufbringen eines Allergenextraktes auf die Haut mit anschließendem Einritzen der Haut getestet wird. Für kleine Kinder ist diese Prozedur immer sehr belastend, ein Bluttest ist dann die bessere Maßnahme. „Selbst kleine Kinder tolerieren vertragen eine Blutabnahme gut, die meisten Kinder weinen kaum und freuen sich auf ein buntes Pflaster und eine kleine Belohnung“ betont Dr. Mandelbaum, „viele finden es sogar ganz spannend, wenn ich ihnen dann ihr Blut im Glasröhrchen zeige!“ Im Blut können durch die Bestimmung von spezifischen Immunglobuline E einzelne Sensibilisierungen identifiziert werden, und durch zusätzliche Bestimmung rekombinanter Allergene Kreuzallergien oder das Ansprechen auf eine Hyposensibilisierungstherapie abgeschätzt werden. Die Aussage aufgrund der Blutuntersuchung ist wesentlich umfangreicher als der Prick-Test. 

Hyposensibilisierung bei Allergien – Spritze oder Tablette?

Steht die Diagnose „Allergie“ fest, gilt es zu verhindern, dass die Allergie „die Etage wechselt“ d.h. dass sich z.B. aus einer allergischen Rhinitis ein allergisches Asthma entwickelt. Auch Polysensibilisierungen, d.h. die Entstehung weiterer Allergien sollte möglichst verhindert werden.

Zurzeit ist die Hyposensibilisierung, auch spezifische Immuntherapie genannt, die einzige Behandlung, die diese Ziele erreichen kann. Bei der Hyposensibilisierung werden dem Patienten in regelmäßigen Abständen über einen Zeitraum von ca. drei Jahren, kleinste Allergenmengen zugeführt. Das Ziel der Behandlung: Das Immunsystem soll sich langsam an das Allergen gewöhnen, damit bei zukünftigem Kontakt allergische Symptome ausbleiben. „Bei 80 Prozent meiner Patienten ist die Behandlung erfolgreich und bei einigen meiner ersten Patienten wirkt die Therapie sogar noch nach über 10 Jahren!“ betont Dr. Mandelbaum, „aber dennoch sollte man nach einer Hyposensibilisierung  jährliche Kontrollen während der Saison des Allergens nicht scheuen.

Möglich sind bei der spezifischen Immuntherapie zum einen eine Spritzentherapie und zum anderen eine sublinguale Immuntherapie, bei der das Allergen unter die Zunge verabreicht wird. Welche Therapie für welches Kind die richtige ist, hängt zu einen vom Alter des Kindes und zum anderen vom jeweiligen Allergen ab. „Je früher man mit der Hyposensibilisierung beginnt, umso besser“ stellt Dr. Mandelbaum fest „denn Gegensatz zu früheren Vermutungen „verwächst“ sich eine Allergie bei Kindern nicht. Neue Studien haben vielmehr gezeigt, dass Patienten, die schon als Kind Beschwerden hatten, als Erwachsene einen anderen Arzt aufsuchen und hier fehlt dann der Austausch!“


Allergien, Unverträglichkeiten und Ernährung  

Nicht immer sind es nur die Atemwegsallergene, die bei Kindern eine Rolle spielen, auch Allergien auf Nahrungsmittel können vorkommen und manche Kinder haben zusätzlich zu einer Atemwegsallergie noch eine Nahrungsmittelunvertäglichkeit. Nach Bedarf bekommen die Eltern der kleineren Patienten bzw. die Jugendlichen in der Praxis von Dr. Mandelbaum deshalb auch fachliche Unterstützung durch eine Ernährungstherapeutin. Annet Mattern, Food Concept Diät und Ernährungsberatung, hat sich auf Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen spezialisiert und berät nach gestellter Diagnose über den richtigen Umgang mit den Erkrankungen. „Wenn ein Kind die Diagnose ‚Nahrungsmittelallergie“ gestellt bekommt und hier ist die Kuhmilchallergie eine der häufigsten Allergien im Kleinkindalter, sind die Eltern oft unsicher, wie sie den Speiseplan gestalten sollen. Wir beraten aber auch zu Unverträglichkeiten wie Fruktosemalabsorption oder Laktoseintoleranz“ erklärt Annett Mattern. Orientiert am individuellen Bedarf erhalten Eltern und Jugendliche dann konkrete Informationen, welche Nahrungsmittel sie in Zukunft weglassen sollten und wie sie diese ersetzen können, damit eine vollwertige Ernährung gewährleistet ist.

„Am meisten Probleme bereitet dabei das richtige Lesen der Zutatenlisten“ so Annett Mattern, „ich empfehle daher immer, möglichst viele Gerichte selbst zuzubereiten und die Eltern allergischer Kinder sind hier meist auch sehr engagiert.“

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