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Allergologie Kloster Vortrag

Prof. Ludger Klimek, Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden und Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (AeDA)

Allergologie im Kloster 21: Expertise online & offline

Sowohl „online“ also auch „offline“ findet am 10. und 11. September 2021 die Traditionsveranstaltung „Allergologie im Kloster“ statt. Die Teilnehmer haben so die Möglichkeit zu wählen, ob sie die neusten Entwicklungen in der Allergologie vom heimischen Schreibtisch aus, oder vor Ort verfolgen wollen. Vor Ort, in den geschichtsträchtigen Räumlichkeiten des Klosters Eberbach, Eltville/Rheingau, ist mit den entsprechenden Hygienemaßnahmen für eine sichere Veranstaltung gesorgt. MeinAllergiePortal sprach mit Initiator Prof. Ludger Klimek, Zentrum für Allergologie und Rhinologie Wiesbaden und Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen (AeDA), darüber, was die Teilnehmer erwartet.

Herr Prof. Klimek, welchen Vortrag sollt man bei Allergologie im Kloster auf keinen Fall versäumen?

Empfehlenswert sind all unsere Vorträge, Workshops und Symposien, denn dort bekommt man einen sehr konzentrierten Überblick über die neusten Entwicklungen in der Allergologie – und auch über die zukünftigen.

Sehr spannend wird es zum Beispiel sein zu hören, wie sich die Informatik auf die klinische Forschung auswirken wird – hier passiert gerade sehr viel Spannendes….

Es wird aber auch wichtige Informationen für die Pädiater geben.

Welche Entwicklungen gibt es in der pädiatrischen Allergologie?

Insbesondere im Hinblick auf die Therapie von Kindern mit Nahrungsmittelallergien gibt es einige interessante Entwicklungen. So stehen für die Erdnuss-Allergie mittlerweile neue Therapiekonzepte zur Verfügung, sie werden bei Allergologie im Kloster vorgestellt. Dabei wird es auch Empfehlungen zur Auswahl der Patienten und Durchführung der Therapie geben. Darüber hinaus werfen wir auch einen Blick auf die möglichen Entwicklungen der nächsten Jahre.

Zudem werden neue Erkenntnisse zur Hautbarriere bei Neurodermitis ein Thema sein, nicht nur im Hinblick auf Kinder.

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Auch die Allergen Immuntherapie wird bei Allergologie im Fokus stehen, sie hat ja sozusagen „Geburtstag“…

Ja, die AIT wird 110 Jahre alt! Und seit den ersten Untersuchungen der AIT-Pioniere der Allergen-Immuntherapie, Leonard Noon und John Freeman, hat sich viel getan. Spannend sind hier die Virus-like-particles (VLP). Die VLP könnten das Potenzial haben, sich zu einer neuen „Allzweckwaffe“ für die Allergen Immuntherapie zu entwickeln. Auch die COVID19-Impfstoffe könnten von diesem Konzept profitieren.

Im Zusammenhang mit der AIT stellt sich aber auch die Frage nach Biomarkern. Eine zielgerichtetere Auswahl der Patienten könnte die Therapiequalität deutlich erhöhen. Auch hierzu gibt es die neusten Informationen bei Allergologie im Kloster.

Werden die COVID-19-Impfstoffe auch ein Thema sein?

Definitiv. Zum einen wird das Thema in vielen Vorträgen angesprochen. Zum anderen wird es auch speziell zur Anaphylaxie auf COVID-19 Impfstoffe einen Vortag geben.

Hinzu kommen praktische Hands-on Workshops zu Themen wie:

  • Der allergologische Notfall / Anaphylaxie: Wie gehe ich in der Praxis vor?
  • FeNO- und nNo-Messungen in der Praxis: Praktische Übungen und Hands-on Workshop
  • Molekulare Allergiediagnostik: Klinischer Nutzen für die Patientenversorgung
  • AIT bei Hausstaubmilben-Allergie: Neue Wege gehen
  • Allergie-Diagnostik für eine gesicherte Therapieentscheidung
  • Der schwierige Allergiepatient - praktische Aspekte
  • Und auch Empfehlungen zum Umgang mit den Auswirkungen der aktuellen Rahmenvorgaben auf die Allergologie werden nicht zu kurz kommen.

Hier kann man sich anmelden.

Herr Prof. Klimek, herzlichen Dank für dieses Gespräch!