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Coronavirus Epidemie Covid-19

Coronavirus-Epidemie Covid-19: Woran wird geforscht?

Coronavirus-Epidemie Covid-19: Woran wird geforscht?

In der Vergangenheit wurde die Coronavirus-Epidemie oft mit der Influenza, der Grippe, verglichen. Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied: Gegen die Influenza werden regelmäßig Impfstoffe entwickelt, die vor einer Ansteckung schützen können. Für die Coronavirus-Epidemie Covid-19 aber nicht. Viele Pharmaunternehmen und Forschungsinstitute forschen aber bereits an Impfstoffen gegen das neue Coronavirus SARS-CoV-2, das die Krankheit Covid-19 hervorruft. Woran geforscht wird, darüber informiert der Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (vfa) auf seiner Webseite.

Laufende Impfstoffprojekte zum Coronavirus SARS-CoV-2

Derzeit gibt es nach Angaben des vfa weltweit mindestens 16 Projekte für Impfstoffe gegen SARS-CoV-2. Davon werden neun von Unternehmen vorangetrieben und sieben von Forschungsinstituten. Alle chinesischen Projekte sind allerdings nicht bekannt.

Diese Pharmaunternehmen forschen aktiv am Coronavirus SARS-CoV-2:

  1. CureVac (Deutschland)
  2. Janssen (Tochter von Johnson & Johnson, USA)
  3. Sanofi Pasteur (Frankreich)
  4. Moderna + NIAID (USA)
  5. Inovio + Wistar Institute (USA)
  6. Clover Biopharmaceuticals (China)
  7. Novavax (USA)
  8. Tonix Pharmaceuticals (USA)
  9. Altimmune (USA)

Coronavirus SARS-CoV-2: wie lange dauert die Impfstoff-Entwicklung?

Wie bei neuen Therapeutika auch, ist die Entwicklung eines Impstoffes ein langer Prozess, der sich in mehrere Etappen gliedert. Es dauert in der Regel viele Jahre, bis ein neuer Wirkstoff tatsächlich für die Patienten zur Verfügung steht. Dabei müssen unter anderem die Wirksamkeit und die Sicherheit der neuen Substanz nachgewiesen werden.

Laut vfa stellt sich eine Impfstoff-Entwicklung generell - und damit auch die Entwicklung eines SARS-CoV-2-Impfstoffes - in etwa wie folgt dar:

  1. Analyse des Virus: Was genau ruft die Immunreaktionen hervor?
  2. Design des Wirkstoffs: Welche Anteile des Virus und welche Zusatzstoffe sollen enthalten sein?
  3. Erprobung des des Wirkstoffs an Tieren
  4. Erprobung des Wirkstoffs an Freiwilligen
  5. Zulassungsverfahren in der EU, bzw. in den USA, China, Japan etc.
  6. Massenproduktion des zugelassenen Impfstoffs

Impfstoff-Entwicklung gegen Coronavirus SARS-CoV-2 könnte schneller gehen

Obwohl die Entwicklung von Impfstoffen normalerweise viele Jahre dauert, geht der vfa im Falle von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-VoV-2 davon aus, dass es voraussichtlich möglich sein wird, die Etappen weit schneller als je zuvor zu durchlaufen. Gründe hierfür sind die gute Vorbereitung der Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf den Epidemiefall, Erfahrung mit den verwandten SARS- und MERS-Viren, sowie prioritäre Bearbeitung aller Anträge durch die Arzneimittelbehörden. Auch unter diesen Umständen gehen offizielle Stellen aber davon aus, dass ein zugelassener Impfstoff frühestens in 12 bis 18 Monaten verfügbar sein kann. Auch hat bislang noch bei keinem Impfstoff die Erprobung mit Freiwilligen begonnen. Es ist zu hoffen, dass möglichst viele Unternehmen und Forschungsinstitute rasch ans Ziel kommen; denn das steigert die Chancen, dass sich unter Nutzung der vorhandenen Produktionskapazitäten genügend Impfeinheiten für eine globale Impfkampagne herstellen lassen.

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