Allergie auf Tierhaare

 

Eine Allergie auf Tierhaare kann nicht nur durch Pelztiere wie Hunde oder Katzen ausgelöst werden. Vielmehr, kann eine Allergie auch gegen alle anderen Tierarten auftreten, wie Dr. Zieglmayer erklärt:

„Grundsätzlich können alle Tiere und nicht nur die felltragenden Tiere Allergien auslösen, insofern ist der Begriff "Tierhaarallergie" irreführend. Man kann gegen alle Tiere, die im Haushalt leben, Allergien entwickeln, auch gegen Vögel und Reptilien.

Allerdings ist das Risiko höher, auf felltragende Tieren eine Allergie zu entwickeln, denn Tierhalter kommen, bedingt durch den engen Kontakt, verstärkt mit den allergenen Proteinen dieser Tiere in Berührung.“

Tierhaarallergie: Risikofaktoren, Allergenität der Tiere und Behandlung

Allergie auf Tierhaare auch gegen Kleintiere?

Neben den bekannteren Tierhaarallergien gegen Hunde und Katze, sind auch Allergien gegen Kleintiere im Haushalt möglich. Jedoch sind nicht alle Tiere gleichermaßen allergen, wie Dr. Maud-Bettina Hilka informiert:

„Meerschweinchen, Ratten und Mäuse sind deutlich allergener als Hamster und Kaninchen, insbesondere das Meerschweinchen ist hochallergen. Die Sensibilisierungsrate von Meerschweinchen-Besitzern liegt deshalb fast bei 60 Prozent, die von Mäusen und Ratten ist geringer!“

Allergie auf Kleintiere: Wie allergen sind Ratten, Mäuse, Hamster & Co.? Hilka

Wo liegen die Ursachen von Allergien auf Tierhaare?

Bei einer Allergie auf Tierhaare reagieren die Patienten, wie bei allen Allergien, auf Proteine. Diese befinden sich je nachdem im Urin der Tiere, im Speichel und im Talg aus den Talgdrüsen. Frau Dr. Zieglmayer sagt hierzu:

„Bei den felltragenden Tieren stecken die Allergene primär in den Hautschüppchen und auf den Haaren. Man findet sie aber auch auf der Hautoberfläche, die durch Speichel und andere Sekrete kontaminiert ist. Wenn sich z.B. eine Katze das Fell abschleckt, findet man die Speichelproteine auf dem Fell. Aber auch Harnproteine, d.h. alle Arten von Ausscheidungen und Sekreten, können bei der Entstehung von Allergien eine Rolle spielen.

Bei den Reptilien wiederum stecken die Allergene vor allem in den Hautschüppchen und den Sekreten bzw. in der Einstreu des Käfigs. Es versteht sich von selbst, dass der Halter z.B. einer Schildkröte mit deutlich weniger Proteinen in Berührung kommt als bei einem Hund, einer Katze oder einem anderen klassischen Schmusetier.

Auch Vögel haben damit ein weniger großes allergenes Potenzial als die felltragenden Tiere und gehören deshalb nicht so häufig zu den Allergieauslösern. Die Allergene der Vögel stecken vor allem in den Federn und in der Einstreu.“

Tierhaarallergie: Risikofaktoren, Allergenität der Tiere und Behandlung

Die allergieauslösenden Stoffe, also die Allergene von Hunden und Katzen, findet man in allen Haushalten, in denen die Tiere leben. Doch auch in öffentlichen Gebäuden sind, laut Prof. Monika Raulf, Tierallergene häufig nachweisbar

„Durch zahlreiche Studien konnte bestätigen werden, dass auch in öffentlichen Bereichen wie Schulen, Kindertageseinrichtungen, Krankenhäusern, Hotels, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. Hunde- und Katzenallergene nachweisbar sind, obwohl keine Tiere vorhanden waren.“

Allergie auf Hund und Katze: Die Allergene sind überall

Wo befinden sich die Allergene beim Hund?

Umgangssprachlich wird oft von einer Allergie gegen Hundehaare gesprochen, wenn jemand allergisch auf Hunde reagiert. Doch die allergische Reaktion kann nicht nur durch die Haare ausgelöst werden, wie Dr. Maud-Bettina Hilka erklärt:

„Die Allergene des Hundes sind praktisch überall zu finden: In der Haut und den Haaren, im Speichel, aber auch in den Exkrementen des Hundes.“

Ein weiterer wichtiger Faktor, der bei Tierhaarallergien gegen Hunde eine Rolle spielt, betrifft die Hunderasse, wie Dr. Maud-Bettina Hilka informiert:

„Wie allergen ein Hund ist, hängst stark von der Rasse ab. Besonders oft reagieren Menschen auf Boxer und Schnauzer. Auf Schäferhunde und Beagles ist dagegen die Sensibilisierungsrate am geringsten.“

Hundeallergie: Allergene, Symptome, Diagnose, Therapie?

Wo befinden sich die Allergene der Katze?

Die allergieauslösenden Stoffe bei Katzen befinden sich hauptsächlich in den Speicheldrüsen der Haut, wie Dr. Maud-Bettina Hilka informiert:

„Die verschiedenen Allergene sind an unterschiedlichen Stellen. Das Hauptallergen der Katze, Fel d 1, wird aus den Speicheldrüsen der Haut an die Oberfläche transportiert. Durch das Lecken beim Putzen verteilen die Katzen das Allergen systematisch auf dem gesamten Fell.“

Katzenallergie: Allergene, Symptome, Diagnose, Therapie

Zu den Allergenen der Katze erklärt Prof. Kleine-Tebbe:

„Bei der Katze sind die folgenden acht Allergene bekannt: Fel d 1, Fel d 2, Fel d 3, Fel d 4, Fel d 5, Fel d 6, Fel d 7 und Fel d 8“

 

 

Die Allergene der Katze
Fel d 1 Uteroglobin (Hauptallergen – wichtigstes Allergen)
Fel d 2 Serumalbumin
Fel d 3 Cystatin
Fel d 4 Lipocalin (zweitwichtigstes Allergen)
Fel d 5 Immunoglobulin A (IgA)
Fel d 6 Immunoglobulin M (IgM)
Fel d 7 Drüsenprotein
Fel d 8 Latherin-ähnliches Protein
Quelle: Prof. Jörg Kleine-Tebbe, www.mein-allergie-portal.com

 

„Das wichtigste Allergen ist das Fel d 1, ein Uteroglobulin, das als Hauptallergen bei der Katze gilt. 90 Prozent der Katzenallergiker reagieren auf Fel d 1.“

Katzenallergie: Die Allergene der Katze!

Wichtig zu wissen ist, dass nicht nur der direkte Kontakt zu Katzen Symptome verursachen kann. Auch ein indirekter Kontakt, kann allergische Reaktionen hervorrufen, wenn eine Allergie auf Katzenhaare besteht, wie Dr. Maud-Bettina Hilka ergänzt:

„Das Allergen Fel d 1 bindet auch an Feinstaub. So gelangt es selbst in Räume, in denen die Katzen gar nicht leben. Angenommen, ein Katzenbesitzer trägt einen Wollpullover, auf dem am Tag zuvor seine Katze gelegen hat. Kommt ein sensibilisierter Mensch oder Allergieerkrankter nun in Kontakt mit dem Katzenbesitzer, kann das bereits schwere allergische Symptome hervorrufen.“

Katzenallergie: Allergene, Symptome, Diagnose, Therapie

Wo befinden sich die Allergene beim Pferd?

Eine Pferdeallergie ist als Innenraumallerggen nicht mehr bedeutend, da Pferdehaare heutzutage nicht mehr in der Kissen oder Matratzenmanufaktur verwendet werden. Allergien äußern sich also primär im direkten Kontakt mit den Tieren. Welche Allergene für allergische Reaktionen auf Pferde eine Rolle spielen, und wo sich diese befinden, erläutert Dr. Maud-Bettina Hilka:

Wo befinden sich die Allergene bei Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und Mäusen?

Allergien auf kleine Pelztiere, wie Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und Mäuse, werden durch Allergene in den Haaren und dem Urin der Tiere ausgelöst, wie Dr. Maud-Bettina Hilka erklärt:

Allergie auf Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten und Mäuse!

Wie sehen die Symptome einer Allergie auf Tierhaare aus?

Wie die Symptome einer Allergie auf Tierhaare aussehen und welche Unterschiede bei Kindern und Erwachsenen zu sehen sind, führt Dr. Petra Zieglmayer aus:

Was sind die Symptome bei einer Katzenhaarallergie?

Bei einer Allergie auf Katzenhaare kann es zu Juckreiz an den Augen, der Haut, und der Nase kommen. Auch kann sich ein Reizhusten einstellen, wie Dr. Petra Zieglmayer informiert:

Können Allergien auf Tierhaare die Ursache für Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein?

Für einige Tierhaarallergiker können auch bestimmte NAhrungsmittel unverträglich sein. Warum das so ist, welche Tierhaarallergiker betroffen sein können und um welche Nahrungsmittel es sich handelt erklärt PhD Christiane Hilger:

Cat-Pork Syndrome – Was ist das?

Von einem Cat-Pork Syndrome spricht man, wenn ein Katzenhaarallergiker auch auf den Verzehr von Schweinefleisch mit allergischen Symptomen reagiert. Allerdings, ist das „Katzen-Schweinefleisch-Syndrom“ nicht bei allen Katzenhaarallergikern zu beobachten, wie Prof. Kleine-Tebbe erklärt:

„Allergische Reaktionen auf Schweinefleisch können nur bei jenen Katzenallergikern auftreten, die auf ein bestimmtes Katzenallergen sensibilisiert sind. Allerdings ist aktuell nicht bekannt, ob die Schweinefleischallergie als Kreuzreaktion bei Katzenallergikern sehr selten ist, oder ob es eine gewisse Dunkelziffer gibt. Da die Symptome sehr leicht sein können und auch nicht bei jedem Schweinefleischverzehr auftreten müssen, könnte es sein, dass diese Allergie unentdeckt bleibt.“

Pork-Cat Syndrome: Allergisch auf Schweinefleisch durch die Katze?

Wie erfolgt die Diagnose einer Allergie auf Tierhaare?

Wie bei der Diagnose aller Allergien ist auch bei der Allergie auf Tierhaare die Anamnese der erste diagnostische Schritt. Ein Prick-Test und ein IgE-Test vervollständigen die Diagnose. Gegebenenfalls kann die molekulare Allergidiganostik oder der Provokationstest Klarheit schaffen.

Wie erfolgt die Diagnose bei einer Allergie auf Katzenhaare?

Wie eine Allergie auf Katzenhaare diagnostiziert wird, erklärt Dr. Petra Zieglmayer so:

Eine Katzenhaarallergie lässt sich grundsätzlich gut diagnostizieren. Welches Allergen jedoch im Einzelfall für die allergische Reaktion verantwortlich ist, lässt sich, laut Prof. Kleine-Tebbe, nicht immer genau sagen:

„Die Zusammensetzung der Allergenextrakte zur Diagnose der Katzenallergie ist nicht vollständig bekannt und variabel. Man kann also nicht genau sagen, welche der acht Allergene der Katze im Extrakt vorhanden sind. Dementsprechend ist es auch nicht möglich, alle Allergene exakt zu bestimmen.“

Katzenallergie: Was macht Diagnose und Therapie so schwierig?

Wie sieht die Therapie einer Allergie auf Tierhaare aus?

Die Therapieoptionen bei der Behandlung von Tierhaarallergien reichen von simpler Allergenvermeidung, über symptomatische Behandlung bis hin zur Allergieimpfung, auch Hyposensibilisierung, spezifische Immuntherapie oder Allergenspezifische Immuntherapie genannt, wie Dr. Petra Zieglmayer erläutert:

„Je nach Klinik, d.h. je nach Symptomen, wird die Tierhaarallergie symptomatisch behandelt. Für das Asthma gibt es z.B. hochwirksame Glucokortikoide, die heute eine so gute Galenik haben, dass sie auch in geringen Konzentrationen bei gutem Sicherheitsprofil entzündungshemmend wirken können. Unter Galenik versteht man die pharmazeutische Technologie, die es erlaubt, die Wirkstoffe so herzustellen, dass sie auch den Wirkort erreichen und dort eingreifen können, wo sich z.B. in diesem Fall beim Asthma, der Entzündungsherd befindet. Ein inhalatives Asthmaspray bringt die Wirkstoffe also direkt zum "Ort des Geschehens". Auch eine Allergieimpfung ist zur Behandlung der Tierhaarallergie möglich. Allerdings gibt es hierzu nicht so viele Studien und die besten Daten gibt es noch zur Allergie gegen Katzenhaare.

Allergenvermeidung ist auch hier die grundsätzliche Empfehlung, z.B. ist es sinnvoll, die Tiere regelmäßig zu bürsten, um die Haare und die Hautschüppchen gut zu entfernen. Es hat sich sogar gezeigt, dass man die Allergenbelastung nennenswert reduzieren kann, wenn man die Tiere alle zwei Wochen badet. Außerdem sollte man Tiere nicht in Schlafräumen halten, denn man hält sich ja die längste Zeit des Tages dort auf.“

Tierhaarallergie: Risikofaktoren, Allergenität der Tiere und Behandlung

In dem Video „Tierhaarallergie: Die Therapie“ erklärt Dr. Petra Zieglmayer es so:

Tierhaarallergie: Die Therapie; Dr. Petra Zieglmayer

Allergie auf Hundehaare- was kann man tun?

Wenn man allergisch auf Hunde reagiert, sollte in erster Linie der Kontakt zu den Tieren stark eingeschränkt werden. Was man noch tun kann, und ob und wann eine Hyposensibilisierung bei einer Hundeallergie sinnvoll sind, darüber spricht Dr. Maud-Bettina Hilka:

Katzenhaarallergie- was kann man tun?

Die Behandlung von Katzenallergikern beginnt, wie bei allen Allergien, mit der Vermeidung von Kontakt zu Katzen. Wenn das nicht möglich ist, kann auch die Spezifische Immuntherapie (SIT) zu positiven Ergebnissen führen, wie Norbert Mülleneisen erklärt:

„Der erste und wichtigste Rat ist immer, den Kontakt zur Katze zu vermeiden, d.h. die Katze abzuschaffen. Wenn der Patient dazu aber nicht bereit ist und alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, wenn die Diagnose eindeutig ist und die Lebensqualität des Patienten erheblich beeinträchtigt ist und noch dazu ein Etagenwechsel, d.h. ein Allergisches Asthma, droht, dann empfehle ich die Spezifische Immuntherapie (SIT) auf Katze. Voraussetzung dafür ist, dass sich noch kein Allergisches Asthma entwickelt hat. Bisher habe ich 26 Patienten auf Katze behandelt und die Ergebnisse sind positiv. Meist verbessern sich die Beschwerden schon sehr rasch sehr deutlich. Allerdings ist eine Hyposensibilisierung gegen Katze nicht ungefährlich. Es kam schon zu schweren Nebenwirkungen und sogar Todesfälle sind in der Literatur beschrieben. Der behandelnde Allergologe muss daher sehr erfahren sein. Außerdem ist die Behandlung teuer.

Allergisch auf die eigene Katze? Was tun?

Hyposensibilisierung gegen Katzenallergene – wie lange dauert es?

Die Hyposensibilisierung gegen Katzenallergene dauert, so Dr. med. Christian Otterstedde, mindestens drei Jahre und kann nicht in Form einer Ultra Rush-Therapie verkürzt werden:

„Die Katzen-SIT dauert mindestens drei Jahre. Dabei beginnt man mit der wöchentlichen Injektion sehr geringer Allergenmengen und benötigt etwa vier Monate, um auf die Erhaltungsdosis zu kommen. Danach sind nur noch monatliche Termin nötig.

Bereits während der Therapie zeigt sich meist, dass der Patient weniger Symptome hat, d.h. dass er auf das Katzenallergen immer weniger reagiert.“

Katzenallergie? Katzen-SIT? Wann ist eine Hyposensibilisierung sinnvoll?

Gibt es Katzen die weniger allergen sind als andere?

Laut Prof. Dr. rer. pharm. Jeroen Buters, gibt es bei Katzen in Bezug auf Allergenfreisetzung Unterschiede. So haben beispielsweise Kater zumeist einen höheren Allergengehalt als weibliche Katzen. In Studien hat man die Tiere auf ihre individuelle Allergenfreisetzung getestet. Diese Tests stehen allerdings im klinischen Alltag nicht zur Verfügung.

„Mit Hilfe unseres Tests ist es jetzt bereits möglich bei jeder Katze zu ermitteln, wie hoch ihre individuelle Allergenfreisetzung ist. Sinnvollerweise würde man dafür eine Katze aussuchen, die die Pubertät hinter sich hat, weil erst dann die Allergenfreisetzung wirklich feststeht. Allerdings müssen wir jetzt noch untersuchen, ob eine allergenarme Katze tatsächlich keine Allergiesymptome bei Katzenallergikern auslöst, denn es gibt auch bei den Katzenallergikern eine gewisse Variabilität. Manche Katzenallergiker vertragen höhere Allergenmengen, andere reagieren bereits auf kleinste Mengen des Katzenallergens. Diese Schwellenwerte müssen wir noch ermitteln und dann gäbe es für Katzenallergiker doch eine Möglichkeit, eine Katze zu halten!“

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Was tun, wenn man als Allergiker einen Katzenhaushalt besucht?

Die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) empfiehlt Asthmatikern, circa 30 Minuten vor Besuchsbeginn eine antiallergische Tablette einzunehmen. Doch auch Gastgeber mit Katze, können präventive Maßnahmen ergreifen:

  • „Wischen Sie kurz vor dem Eintreffen Ihres Besuches alle Oberflächen feucht ab.
  • Lüften Sie intensiv (Stoßlüften), auch schon einige Tage vor Eintreffen Ihres Besuchs. Schütteln Sie Kissen immer wieder aus.
  • Stellen Sie gegebenenfalls zusätzlich einen Luftreiniger auf.
  • Saugen Sie gründlich in allen Räumen. Vor allem in Teppichen, Polstermöbeln und Textilien sammeln sich die Katzenhaare.
  • Entfernen Sie überflüssige Textilien für die Zeit des Besuchs.
  • Ziehen Sie frisch gewaschene Kleidung an, die frei von Katzenhaaren ist.
  • Überlegen Sie, ob Ihre Katze für die Zeit des Besuchs nicht bei netten Nachbarn untergebracht werden kann.
  • Klären Sie vorab mit den betroffenen Gästen, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.“

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Gibt es Pferde die weniger allerge sind als andere?

Bisher galten Curly Horses als hypoallergene Pferde. Doch in einer Studie von 32 unterschiedlichen Pferderassen, fand man bei den Curly Horses deutlich höhere Allergenkonzentrationen, wie die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) bekannt gab:

„Deutlich weniger Allergene produzierten die Pferderassen Tinker, Isländer und Shetland Ponies. Auch weibliche Tiere und kastrierte Hengste waren deutlich weniger „allergen“ als männliche, unkastrierte Tiere. Überraschend für die Forscher: Unabhängig von allen anderen Kriterien, fand man in Bezug auf die produzierte Allergenmenge der Pferde deutliche individuelle Unterschiede. „Offensichtlich gibt es Pferde mit hoher und mit niedriger Allergenproduktion“ folgert Prof. Raulf, „für pferdeallergische Reiter gilt es daher das Pferd zu finden, dessen Allergenproduktion für ihn tolerabel ist. Damit können wir auch betroffenen Tierärzten und tiermedizinischen Fachangestellten keinen Hinweis auf eine reduzierte Allergenexposition beim Umgang mit „Curly Horses“ geben“.

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