Gluten Sensitivity Sabine Lisicki

Tennisspielerin Sabine Lisicki

Gluten Sensitivity - Sabine Lisicki spricht über ihre Erfahrungen!

Die Ernährung spielt bei Profisportlern eine große Rolle für das "Management" der sportlichen Leistung. Hat sich durch Ihre Gluten Sensitivity etwas an Ihrem Ernährungsplan geändert?

Ja, es hat sich für mich einiges geändert, denn ich achte viel bewusster darauf was ich esse.

Als Sportlerin brauche ich natürlich genügend Kohlenhydrate. Hierbei helfen mir die glutenfreien Produkte schon sehr, da ich endlich wieder normales Brot essen kann. Auch Pasta und Pizza gibt es mittlerweile glutenfrei. Besonders wichtig sind für mich jedoch vor allem auch Kartoffeln, da mir diese wichtige Kohlenhydrate liefern.

Auch Obst und Gemüse spielen in meinem Ernährungsplan eine wichtige Rolle. So bekomme ich reichlich Vitamine und ernähre mich gleichzeitig auf einfache und leckere Art gesund. Das ist allerdings keine große Umstellung für mich, da ich schon immer gerne Gemüse esse. 

Quinoa und Reis habe ich jedoch neu für mich entdeckt. Die Palette der glutenfreien Produkte ist wirklich groß, deswegen ist mein Speiseplan auch sehr lecker und abwechslungsreich.

Zu wissen, dass man sich glutenfrei ernähren muss, ist eine Sache, die Umsetzung eine andere? Wie haben Sie das geschafft?

Mit der Diagnose wurde ich – mehr oder weniger – alleine gelassen. Mir wurde nur gesagt, ich darf kein Gluten mehr essen, aber wie ich damit umzugehen habe, nicht. So hatte ich auch wenig Hilfe bei der Ernährungsumstellung. Kurz nach der Diagnose dachte ich dann, dass ich nichts mehr essen kann, das ist jedoch gar nicht der Fall. Man muss nur genau aufpassen.

Und heute gibt es zum Glück mehr Infos hierüber und eine große Auswahl an unterschiedlichen Produkten. Zudem gibt es eine Menge natürlich glutenfreier Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Reis usw. Ich habe mich damals selbst in das Thema eingelesen, allerdings gab es nur begrenzt Infomaterialien hierzu.

Heute würde ich mich auf jeden Fall wieder von einem Arzt und Ernährungsberatern beraten lassen, da die Gluten-Unverträglichkeit nun besser bekannt ist und dazu auch viele Informationsmaterialien zur Verfügung stehen. Zusätzlich würde ich mich selbst mit Hilfe von Infobroschüren in das Thema einlesen.

Damit Menschen nach ihrer Diagnose der Einstieg in eine glutenfreie Ernährung leichter fällt, möchte ich gemeinsam mit Dr. Schär auf das Thema aufmerksam machen. Denn wenn ich damals eine solche Hilfe bekommen hätte, wären mir viele Dinge erspart geblieben.

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