Glutensensitivität Weizensensitivität

Glutensensitivität? Weizensensitivität? Was bedeutet das genau?

Glutensensitivität? Weizensensitivität? Was bedeutet das genau?

Nicht immer, wenn man Gluten nicht verträgt, ist eine Zöliakie die Ursache. Es scheint auch Menschen zu geben, die Gluten nicht vertragen, obwohl sie nicht an Zöliakie erkrankt sind. Es könnte sich auch um eine Glutensensitivität bzw. Weizensensitivität handeln, aber was bedeutet das genau? Den Unterschied zwischen Zöliakie und Glutensensitivität, auch Weizensensitivität oder auch Nichtzöliakie-Nichtweizenallergie-Weizensensitivität (NCGS) genannt, erklären die folgenden Beiträge.

Glutensensitivität - Weizensensitivität die richtige Diagnose!

Frau Dipl.oec.troph Ute Körner, Diplom-Oecotrophologin (Univ.) und Ernährungsfachkraft Allergologie, Köln macht deutlich, dass neben einer Glutensensitivität oder Weizensensitivität auch eine Zöliakie oder eine Weizenallergie Ursache von Beschwerden nach dem Essen wie Bauchschmerzen, Durchfällen, Völlegefühl oder Übelkeit sein können. Im Beitrag „Zöliakie, Glutensensitivität oder Weizenallergie? Die Diagnostik entscheidet über den Therapieerfolg“ nimmt sie dazu Stellung.

Glutensensitivität – Weizensensitivität: nicht immer sind es Bauchbeschwerden!

Es sind aber nicht nur Symptome im intestinalen Bereich, d.h. Magen-Darm-Beschwerden, bei Zöliakie oder Glutensinsitivität bzw. Weizensensitivität möglich. Es können sich auch extraintestinale Symptome, also Beschwerden außerhalb des Bauchbereiches zeigen. Problemtisch ist, dass diese oft zunächst nicht mit Zöliakie oder Glutensensitivität bzw. Weizensensitivität in Verbindung gebracht werden. Frau Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf, Leiterin des Schwerpunktes Ernährung und Fachärztin für Innere Medizin am Universitäts-klinikum Erlangen erläutert im Beitrag „Zöliakie – Glutensensitivität: Es gibt auch extraintestinale Symptome!“ welche extraintestinale Symptome auftreten können.

Glutensensitivität - Weizensensitivität NCGS!

Mehr zur Glutensensitivität bzw. Weizensensitivität findet man im Beitrag „Zöliakie oder Non-celiac gluten sensitivity (NCGS)?“ Hier erklärt Frau  Dr. Miriam Stengel, Vorsitzende von MAGDA – das Patientenforum für MAGen-DArm-Störungen der Deutschen Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität (DGNM) und Ärztin an der Klinik für Innere Medizin am Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin, was es mit der „Nichtzöliakie-Nichtweizenallergie-Weizensensitivität“ auf sich hat und erläutert Diagnosemöglichkeiten und Behandlungsoptionen.

Glutensensitivität – Weizensensitivität – welche Rolle spielen die ATIs?

Neueste Forschungen haben gezeigt, dass nicht allein das Gluten, das Klebereiweiß im Weizen, für die Beschwerden verantwortlich sein könnte. Möglicherweise spielen auch andere Getreide-Bestandteile wie Amylase-Trypsin-Inhibitoren, kurz ATIs, eine Rolle. Herr Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Detlef Schuppan, Professor of Medicine an der Harvard Medical School in Boston, USA und Leiter des Instituts für Translationale Immunologie und der Ambulanz für Zöliakie und Dünndarmerkrankungen am Universitätsklinikum Mainz, erläutert den aktuellen Stand der Forschung zur Weizensensitivität im Beitrag „ATIs: Ein Faktor bei Zöliakie und Weizensensitivität“.

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