Naturparkwirte Südschwarzwald allergikerfreundlich

Hüttenpanorama im Naturpark Südschwarzwald!

Naturparkwirte Südschwarzwald: Eine zündende Idee setzte sich durch!

„Aus der Not eine Tugend machen“ – das ist oft leichter gesagt als umgesetzt. Den Gastwirten und Landwirten im Naturpark Südschwarzwald ist es gelungen, eine zündende Idee in ein für alle Beteiligten positives Geschäftsmodell zu verwandeln, bei dem Nachhaltigkeit, Landschaftsschutz und Tourismus nicht nur perfekt unter einen Hut passen, sondern sich wunderbar ergänzen. MeinAllergie Portal sprach mit Dipl.oec. Lothar Burghardt, Manager der Naturparkwirte Südschwarzwald in Hinterzarten über eine zündende Idee, die sich durchsetzte und was daraus wurde.

Herr Burghardt, wofür stehen die „Naturparkwirte Südschwarzwald“?

Die Idee entstand im Naturpark Südschwarzwald um die Jahrtausendwende. Damals waren Berater der Münchner FuTour GmbH im Haus der Natur auf dem Feldberg zu Gast und rieten, doch etwas zu unternehmen, um die kulinarische Landschaft des Schwarzwaldes zu profilieren und gleichzeitig der in schwierigen Verhältnissen befindlichen Landwirtschaft zu helfen. Schon damals gab es keinen einzigen Vollerwerbslandwirt mehr im Südschwarzwald.  Neben der Möglichkeit, Ferienwohnungen bzw. Urlaub auf dem Bauernhof anzubieten, sollte eine dritte Säule geschaffen werden: „Direktvermarktung“ war das Zauberwort, mit dem die Landwirte, die mit ihren Tieren für die Offenhaltung der Erholungslandschaft sorgten, eine weitere Existenzabsicherung erhalten sollten.

Die Idee hat gezündet und die Direktvermarktung ist heute bereits gut durchorganisiert, vom Honig oder Schnäpsle bis zum Käse und Fleisch.

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Wie lange hat es gedauert, von der ersten „zündenden Idee“ bis zur professionellen Vermarktungsgemeinschaft Naturparkwirte Südschwarzwald?

Zuerst waren es eine Handvoll Wirte aus den Bereichen Titisee, Todtnau, Münstertal und Schönau, welche die Idee vorantrieben. Und weil der voll und uneingeschränkt hinter der Idee stehende Naturpark Südschwarzwald nur Institutionen fördern kann, wurde der erste Verein der Naturpark-Wirte gegründet.

Heute zählen diese Idealisten 56 Mitglieder und dass es in den 15 Jahren nicht mehr geworden sind, liegt an den strikten Aufnahmekriterien und der Tatsache, dass nachhaltige Speiseangebote mit Produkten aus dem Naturpark auch jährlich von der MBW (Marketinggesellschaft Baden-Württemberg) genauestens an Hand der Lieferscheine kontrolliert werden.
Dazu haben sich die Naturpark-Wirte auch thematisch sinnvoll weiterentwickelt.

Welche Themen haben die Naturparkwirte Südschwarzwald zusätzlich zur Direktvermarktung aufgegriffen?

Die Hälfte der Naturpark-Wirte hat sich bereits gemäß EMAS, dem anspruchsvollsten europäischen Energie-, Umwelt- und Qualitätslabel zertifizieren lassen. Sie firmieren unter den Marke „Naturpark-Hotels“

Naturpark-Wirte und Naturpark-Hotels sind über die gesamte Fläche des größten deutschen Naturparks verteilt, sie liegen an den trinkwasserklaren Seen, solitär auf Gipfelregionen oder idyllisch verschwiegen auf Waldlichtungen, die frei von Mobilfunknetzen sind.

Die Naturpark-Wirte und Naturpark-Hotels beherbergen Gäste in 3-Sterne-S-Gasthöfen ebenso wie in 4- oder 5-Sterne-Hotels. Und sie repräsentieren auch die Entwicklung einer der beliebtesten Ferienregionen in Europa: Heimatbewusst, aber auch fortschrittlich modern und vor allem einer Idee verbunden: Dem Gast „Landschaftsschutz mit „Messer und Gabel“ schmackhaft zu machen.

Damit sind wir bei einem wichtigen Schwerpunkt der Naturparkwirte, der regionalen Küche mit regionalen Zutaten.

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