Haselpollen Allergie

Dr. Sven Becker, Oberarzt an der HNO-Universitätsklinik der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, über die Haselpollen-Allergie und was Haselpollen-Allergiker beachten sollten

Haselpollen-Allergie? Was sollten Haselpollen-Allergiker beachten?

Bei Pollenallergikern kann es zu Kreuzreaktionen auf Nahrungsmittel kommen. Worauf müssen Hasel-Pollenallergiker achten?

Kreuzreaktionen auf Nahrungsmittel bei Pollenallergikern spielen sich zumeist an der Mundschleimhaut ab und werden als orales Allergiesyndrom bezeichnet. Patienten mit einer Pollenallergie auf frühblühende Bäume zeigen dabei häufig eine Unverträglichkeit gegen Stein- und Kernobst aber auch gegen verschiedene Nussarten.

Bei den folgenden Kernobst- oder Steinobst-Sorten kann es bei einer Allergie auf Hasel-Pollen zu allergischen Reaktionen, wie z.B. dem oralen Allergiesyndrom kommen:

-    Apfel (am häufigsten)

-    Birne

-    Pfirsich

-    Aprikose

-    Kirsche

-    Nektarine

-    Pflaume

-    Kiwi (selten)

Bei den folgenden Nussarten kann es bei einer Allergie auf Hasel-Pollen zu allergischen Reaktionen, wie z.B. dem oralen Allergiesyndrom, kommen:

-    Haselnuss

-    Walnuss

-    Mandeln

-    Paranuss

-    Erdnuss

-    Soja

Bei Genuss dieser Nahrungsmittel kann es bei Haselpollen-Allergikern zu Kribbelgefühl und Schwellungen im Bereich der Schleimhäute, vor allem im Bereich des Mundes kommen.

Die Beschwerden können ganzjährig auftreten, sie können aber während der Pollenflugsaison deutlich stärker ausgeprägt sein, da sich der Körper hier bereits intensiv mit den in der Luft befindlichen Pollen auseinander setzten muss.

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