"Winterallergie" - Augenjucken und Schniefnase – nicht immer muss es eine Erkältung sein

Rezept gegen Winterallergie

"Betroffene können selbst dafür sorgen, die Allergie-Symptome einzudämmen, indem sie ein ausgeglichenes Raumklima schaffen, milbendichte Bezüge verwenden und ihre Atemwege auf andere Weise (z.B. Rauchen) möglichst wenig reizen. Wer seinen Allergie dennoch nicht unter Kontrolle bekommt, dem stehen heute effektive medikamentöse Wirkstoffe zur Verfügung", erläutert Klimek. So kann zum Beispiel seit April 2013 ein neues, rezeptpflichtiges und erstattungsfähiges  Nasenspray eingesetzt werden, um sowohl die Nasen- als auch die Augensymptome bei mittelschwerem bis schwerem allergischen Schnupfen zu behandeln, wenn eine alleinige Therapie mit einem Antihistaminikum oder einem Glukokortikoid nicht als ausreichend erachtet wird. "Dieses Nasenspray wurde in umfangreichen klinischen Studien geprüft und scheint ein Durchbruch für Patienten mit allergischer Rhinitis zu sein", so Klimek weiter. Es enthält zwei hinsichtlich ihrer Wirksam- und Verträglichkeit gut erprobte Einzelsubstanzen, die bei Allergien eingesetzt werden: Fluticasonpropionat (ein Kortisonpräparat, das nur dort seine entzündungshemmende Wirkung entfaltet, wo es soll) und Azelastinhydrochlorid (ein Antihistaminikum, das die Wirkung des Entzündungsvermittlers Histamin schwächt).

Besser durch den Winter trotz Allergie durch folgende Maßnahmen:

  • Kurz und regelmäßig lüften
  • Nassräume mit Frischluft versorgen
  • Räume nicht überheizen (maximale Temperatur: 20-22°C)
  • Allergendichte Bezüge verwenden (sog. Encasings)
  • Für optimale Luftfeuchtigkeit sorgen (40 – maximal 60%), ggf. mit einem Luftbefeuchter
  • Raumduftzerstäuber, Duftkerzen, Räucherstäbchen und ähnliches meiden

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