Nahruunverträglichkeiten NMU Osthessen

Michael Möller, Selbsthilfegruppe NMU Osthessen

Hilfe zur Selbsthilfe bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten: NMU Osthessen

Wie genau sieht die Unterstützung innerhalb der Selbsthilfegruppe NMU Osthessen aus? Was kann man erwarten?

Sicherlich ist es oft schwierig, den ersten Schritt in eine Gruppe zu tun. Man öffnet sich gegenüber Fremden und spricht vermutlich über Dinge, die man mit Familie, Freunden oder Bekannten möglicherweise gar nicht besprechen könnte. Man schämt sich oder ist peinlich berührt. Doch gerade hier liegt die Stärke der Selbsthilfe: Die Betroffenen in Selbsthilfegruppen sind Experten in eigener Sache. Verständnis für die eigene Lage kann man eher von denjenigen erwarten, die selbst die gleichen oder ähnlichen Herausforderungen in ihrem Leben bewältigen müssen.

Wie sollten Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorgehen, wenn Sie eine für sich geeignete Gruppe suchen? Was empfehlen Sie Betroffenen?

Generell empfiehlt es sich, sich im Vorfeld über eine Gruppe zu informieren – beispielsweise über deren Webseite. Die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter kann man vor einem Besuch kontaktieren, um ein erstes „Gefühl“ für die Gruppe zu erhalten und Fragen zu klären. So hat man auch schon eine Bezugsperson, die in das Gruppenleben einführen kann. Kann man keinen direkten Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe herstellen, so empfiehlt sich der Weg über die nächste regionale Selbsthilfekontaktstelle. Diese kann über die Datenbank der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) ermittelt werden.

Herr Möller, herzlichen Dank für das Gespräch!

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