Bio-Wein

Winzer Stefan Kuntz aus Landau/Morzheim in der Pfalz

Veganer und histaminarmer Bio-Wein beim BioLand Weingut Stefan Kuntz

Es gibt Winzer, die sich bewusst für die Produktion von „veganen Weinen“ und „histaminarmen Weinen“ entschlossen haben. Bei anderen Winzern wiederum sind vegane und histaminarme Weine eher die Konsequenz aus dem Wunsch, den Wein „sauber“ auszubauen und letzteres war beim BioLand Weingut Stefan Kuntz aus Landau/Morzheim in der Pfalz der Fall. MeinAllergiePortal sprach mit Winzer Stefan Kuntz über seine veganen und histaminfreien Bioweine und wie es dazu kam.

Herr Kuntz, Ihr Weingut hat eine lange Tradition. Schon seit 25 Jahren produzieren Sie „Bio-Weine“ und seit einiger Zeit auch vegane und histaminfreie Weine. Warum haben Sie diese Trends aufgegriffen?

stefan kuntz und team bioweingut kuntzStefan Kuntz und TeamVegan heißt in der Weinproduktion auf die Klärung mittels Tierprodukte zu verzichten. Das tun wir seit vielen Jahren. „Eiweiß und Fischmehl gehören nicht in unseren Weinkeller“ haben wir uns damals gesagt.

Wenn man dem Wein Zeit gibt, klärt er sich von den beinhalteten Trübstoffen von ganz allein. Dass nun seitens der Verbraucher mehr Wert auf tiermittelfreie Produktion gelegt wird, ist eher dem Zeitgeist und dem sensibleren Umgang mit der Herstellung von Lebensmitteln geschuldet. Wir haben diese vegane Produktion im Stillen eingeführt und machen es erst jetzt bekannt, da viele Weinfreunde danach fragen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, als Sie mit Ihren veganen und histaminfreien Weinen an die Öffentlichkeit gegangen sind?

Viele Kunden, die danach fragen, sind überrascht, dass im BioLand Weingut Stefan Kuntz seit Jahren vegan produziert wird. Es erstaunt aber auch viele, dass in der Weinproduktion überhaupt tierische Produkte eingesetzt werden dürften - sofern es der Winzer will…

Wie kamen die Bioweine bei Ihren traditionellen Kunden an?

reife trauben vom bioweingut kuntzReife Trauben - ein Rebstock auf dem Bioweingut KuntzEs gab eine längere Zeit zu Beginn unserer Umstellung auf „Bio“, in der es schwer war, den Kunden zu vermitteln, warum Bioprodukte für die Natur und für sie selbst besser sind. Zum Glück hat die jahrelange Aufklärungsarbeit vieler Institutionen und Herstellern von Bioprodukten, sowie das Erkennen der gesundheitlichen Vorteile ein Umdenken in der Bevölkerung bewirkt.

Was brachte Sie auf die Idee histaminfreie Weine zu produzieren?

Histaminfrei zu produzieren ist im Weinbereich schwer. Und nur durch Zufall haben wir erkannt, dass zwei unserer Weine unter der Nachweisgrenze des Labors liegen.

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