Histavino, Wein, Sekt

Histavino Wein und Sekt

Histavino: Wein und Sekt für Histaminintolerante (und Antialkoholiker)

Sie erwähnen auch, dass die Maische und der Wein erhitzt werden. Wie beeinflusst dies den Histamingehalt?

Durch Erhitzen (Pasteurisation) von Most bzw. Wein schaltet man die spontane Bakterien- und Hefepopulation aus.
Das Pasteurisieren geschieht im geschlossenen System und im Gegenstrom über als Plattenapparate oder Doppelröhren konzipierte Wärmeaustauscher, wobei das einlaufende kalte Produkt durch das auslaufende heiße Produkt erhitzt wird. Dabei ist der Energiebedarf relativ gering. Die Ausgangstemperatur ist nur wenige °C  - wenn überhaupt - höher als die Eingangstemperatur. Die Pasteurisationstemperatur beträgt 80° C bei Most (kein Alkohol) und 60° C bei Wein (mit Alkohol) bei einer Heißhaltezeit von 2 bis 5 Minuten bei der jeweiligen Temperatur.

Richtig durchgeführt, ist die Pasteurisation eine tolle Sache und hinterlässt auch keine Hitzeschäden. Andernfalls wären alle natürlichen Fruchtsäfte im Handel geschädigt. Solange keine Luftsäcke, d.h. Sauerstoff (!), im System sind, gehen auch keine Inhaltsstoffe verloren.

Die Weinbranche tut sich aus emotionalen Gründen jedoch schwer mit der Pasteurisation und assoziiert sie aus Unkenntnis mit einem unkontrollierten Verkochen des Produktes in einer Art offenen Kessel.

Wichtig ist, dass die Pasteurisation keine bereits vorliegenden biogenen Amine entfernen kann. Präventiv angewandt, kann sie jedoch die native Bakterienpopulation mit ihrer - meist - hohen Neigung zur Bildung von Aminen ausschalten.

Sie führen auch alkoholfreie histaminarme Weine…

Menschen verzichten aus den unterschiedlichsten Gründen darauf, Alkohol zu trinken. Es gibt viele Gründe, darauf zu verzichten. Manche haben den Wunsch, gesünder zu leben oder aber der Genuss von Alkohol ist aufgrund anderer Gegebenheiten nicht erlaubt.

Alkoholfreie Getränke rücken immer häufiger in den Mittelpunkt. Auch bei einer Histaminintoleranz ist alkoholfreier Wein gesünder und niemand, der gerne Wein trinkt, möchte nur weil er keinen Alkohol trinken möchte, auf das Glas Wein bei romantischem Kerzenschein verzichten. Alkoholfreier Wein liegt also aus unterschiedlichen Gründen im Trend.

Das Weingut Schmid möchte ich in diesem Zusammenhang besonders erwähnen. Die Winzerbeschreibung zeigt nicht nur die Beweggründe des Winzers, alkoholfreien Wein zu produzieren, sondern auch, welche erstklassigen Rebsorten er dazu verwendet. Der Wein wird aus den gleichen hochwertigen Trauben hergestellt, wie der Wein mit Alkohol. Zusätzlich dazu wird der Weinbau vom Winzer Schmid auch noch histaminfrei hergestellt, somit bietet er gleich zwei hervorragende Merkmale an.

Ihre Seite soll auch bald einen Shop enthalten, so dass man die vorgestellten Produkte gleich bestellen kann. Wann ist es so weit?

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und im Hintergrund wird bereits eifrig am Shop gearbeitet. Insgesamt wird die Seite nicht nur mit frischen Informationen gefüllt, auch das Design wird noch etwas überarbeitet. Wenn sie fertig ist, ist sie nicht nur ansprechend, sondern auch benutzerfreundlich gestaltet. Der Shop wird in etwa zwei bis drei Monaten online gehen und bereits jetzt besteht die Möglichkeit, sich in den Newsletter einzutragen und somit den Start nicht zu verpassen. Außerdem bekommt jeder Abonnent dann 10 Prozent Rabatt auf den ersten Einkauf. Natürlich gibt es bereits jetzt und auch nach dem Start des Shops immer die neuesten Informationen zu den aktuellen Angeboten unserer Winzer.

Herr Kusej, herzlichen Dank für dieses Interview!

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