Histavino, Wein, Sekt

Histavino Wein und Sekt

Histavino: Wein und Sekt für Histaminintolerante (und Antialkoholiker)

Nach welchen Kriterien suchen Sie die Winzer für Histavino aus?

Histaminfrei, bzw. histaminarm ist das Hauptkriterium für eine Zusammenarbeit. Bis auf einen Winzer wirtschaften alle biologisch.

Das Weingut Schmid bewirtschaftet seinen Betrieb als einziger konventionell und nicht biologisch. Ich habe ihn aber deswegen als Partner ausgewählt, weil er der Einzige in Österreich ist, der alkoholfreien Wein herstellt, der obendrein noch histaminfrei ist. Herr Schmid hat aktuell seinen Wein auf Histamin untersuchen lassen. Das Ergebnis ist sehr positiv ausgefallen. An der Bundesversuchsanstalt Klosterneuburg konnte man in seinem Wein kein Histamin nachweisen, also sein Green Pepper ist histaminfrei!

Das Weingut Weiss aus Gols im Burgenland arbeitet bereits in der 6. Winzergeneration und bietet die geschützte Marke „hysteriefree“ an, Wein, der einen Histaminrestwert von weniger als 0,1 mg/l aufweist.

Wein vom Nikolaihof aus der Wachau ist nach strengen Demeter-Richtlinien hergestellt und der Winzerhof Allacher aus Gols stellt außerdem fructosearme, sulfitarme und vegane Weine her.

Ein weiterer Winzer ist das Bio-Weingut Hareter am Neusiedlersee, er ist auch deshalb interessant, weil er Weine aus heimischen Sorten herstellt.

Das Bio-Weingut Kaltenthaler aus Rheinhessen ist wie gesagt auch deshalb bei mir aufgelistet, weil es neben Bio-Wein auch Essig aus den eigenen Trauben herstellt.

Ich setze mich sehr für die biologische Wirtschaftsweise ein, was bei der Auswahl der Winzer, mit denen ich zusammenarbeite, eine entscheidende Rolle gespielt hat. Ein schöner Spruch von Darwin, den sich meine Kooperationspartner zur Aufgabe gemacht haben, lautet: „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.“ Dafür steht auch Histavino – arbeiten mit der Natur, als Ziel Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit zum Genuss zu verhelfen, denn es wäre doch schade, auf guten Wein zu verzichten, den uns die Natur geschenkt hat.

Auf Histavino schreiben Sie, dass der Histamingehalt im Wein durch die Verwendung neuer Starterkulturen für den Gärungsverlauf deutlich gesenkt oder komplett eliminiert werden kann. Wie funktioniert das?

Es geht dabei nicht nur um Histamin, sondern um biogene Amine im weitesten Sinn, von denen das Histamin nur eine Leitsubstanz ist. Dass die BSA-Starterkulturen weniger oder kein Histamin bilden, ist m. E. darauf zurückzuführen, dass man einige Stämme gefunden, selektioniert und reingezüchtet hat, die weniger oder nichts davon bilden. Dies geschieht analog zur Selektion von Reinzuchthefen. Die Bandbreite der natürlichen Bakterienpopulationen ist so groß, dass man nur lange genug suchen muss, bis man geeignete Stämme findet.

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