Heuschnupfen? Zeit für die Spritze!

Im Herbst sollte bei Asthmatikern und Allergikern ein Arztbesuch auf dem Terminplan stehen. Nach dem Ende der Pollensaison ist es Zeit, mit der Hyposensibilisierung zu beginnen. Und auch die Grippeimpfung sollte bei chronisch Atemwegskranken nicht übersehen werden.

Hyposensibilisierung - die pollenfreie Zeit nutzen!

In der pollenfreien Zeit im Herbst und im Winter können sich Allergiker mit einer Hyposensibilisierung langfristig gegen Allergiebeschwerden schützen. „Der Aufwand bei einer subcutanen Hyposensibilisierung mit der Spritze ist zwar groß“, so Dr. Gerd Schauerte, Allergologe im Rehabilitationszentrum des CJD Berchtesgaden, „aber die Erfolgsquote spricht eindeutig für diese Methode.“ Bei rund 80 Prozent der Patienten verringern sich die Allergiebeschwerden nach einer Hyposensibilisierung, bei der abgeschwächte Allergene gespritzt werden. Immer bessere Ergebnisse zeigt auch die in den letzten Jahren aufgekommene sublinguale Hyposensibilisierung, bei der die Allergene zumeist als Schmelztablette unter die Zunge gegeben werden.

Asthma - eine Grippeimpfung kann sinnvoll sein!

Das Immunsystem lernt durch die Hyposensibilisierung, dass es die Allergene nicht mehr durch allergische Entzündungsreaktionen bekämpfen muss. Asthmatiker, bei denen eine Allergie häufig ein Auslöser für Atembeschwerden ist, sollten sich aber nicht nur mit einer Hyposensibilisierung wappnen. „Auch die Grippeimpfung ist für diese Patienten absolut sinnvoll“, erklärt Dr. Schauerte, „denn eine Grippe kann bei einem Asthmatiker schwere Komplikationen verursachen.“

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