Allergisches Asthma

Prof. Dr. med. Karl Hörmann, Klinikdirektor Universitäts-HNO-Klinik, Universitätsmedizin Mannheim

Allergisches Asthma: Genetik, Komorbiditäten, Karenzmaßnahmen

Allergisches Asthma – Infektprävention

Virale Infekte scheinen in bis zu 80% der Fälle für eine akute Asthma-Exazerbation verantwortlich zu sein. Da es keinen absoluten Schutz gegen Infekte gibt, kann man lediglich allgemein zu den gewohnten präventiven Maßnahmen wie z.B. dem Vermeiden von Auskühlung und der Einhaltung von Hygienemaßnahmen raten. Eine Schutzimpfung gegen Influenza wird Patienten mit mittel- bis schwergradigem Asthma empfohlen. Bei Patienten mit einem gut kontrollierten Asthma ist dies nicht zwingend erforderlich.

Allergisches Asthma - körperliches Training

Viele Asthmatiker entwickeln unter körperlicher Belastung sehr schnell Atemnot. Eine Vermeidungshaltung gegenüber körperlicher Betätigung ist daher oftmals die Folge. Dies führt jedoch mit der Zeit zu einer Verschlechterung der Beschwerden und einer immer geringer werdenden Belastbarkeit.

Durch eine adäquate medikamentöse Einstellung und langsames Anpassen eines sportlichen Trainings in Verbindung mit einer Gewichtsreduktion bei Übergewichtigen, können asthmatischen Beschwerden deutlich verringert werden. Auch Leistungssport ist dann möglich.

Allergisches Asthma – psychosoziale Krankheits- und Behandlungskonzepte

Starke Emotionen sind ebenfalls in der Lage, Asthma-Exazerbationen auszulösen. Unter anderem können dabei auftretende Hyperventilationen sekundär einen Bronchospasmus provozieren. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass die krankheitsbedingten körperlichen Einschränkungen für die betroffenen Asthmapatienten oft eine erhebliche psychosoziale Belastung darstellen, sollte individuell eine psychosoziale und psychosomatische Mitbehandlung abgewogen werden.

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