Mastzellen

Die Mastzellen gehören zu den weißen Blutkörperchen und entstehen in den Stammzellen des Knochenmarks. Man findet sie in Blut und Gewebe, oft bei Blut- und Lymphgefäßen, Nervenzellen, Schleimhäuten und in der Haut.

Mastzellen sind Teil des Immunsystems und dienen der Abwehr aller von außen eindringenden Störfaktoren wie Bakterien, Viren, Pilzen, Würmern, Gifte und auch Krebszellen. Sie sind auch an der Wundheilung beteiligt.

Teil der Abwehrreaktionen in Mastzellen ist die Ausschüttung von Histamin, einem Botenstoff, der aber auch allergische Reaktionen auslösen kann, wenn der körpereigene Abbaumechanismus gestört ist. Dies führt dann zu Beschwerden, insbesondere an Haut und Schleimhaut, z.B. Juckreiz, Rötung und Schwellung der Haut, wie dies z.B. bei der Mastozytose der Fall ist. Auch Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall und Kreislaufreaktionen können durch ein Übermaß an Histamin hervorgerufen werden.

Quellen:

Interdisciplinary Mastocytosis Center Charité

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