ROTE LISTE Arzneimittelverzeichnis

Die ROTE LISTE - ein Arzneimittelverzeichnis für Fachkreise und Patienten!

ROTE LISTE? Wie kann das Arzneimittelverzeichnis den Patienten helfen?

Die ROTE LISTE ist ein Arzneimittelverzeichnis, das es schon seit über 80 Jahren gibt. Ursprünglich in gedruckter Form, mittlerweile als Datenbank, dient das Verzeichnis der Information von Fachkreisen. Ärzte und Apotheker können hier Informationen zu in Deutschland erhältlichen Arzneimitteln, sowie zu ausgewählten Medizinprodukten abrufen. Die ROTE LISTE bietet aber auch Informationen für Patienten. MeinAllergiePortal sprach mit Dr. Martin Kober, Redaktionsleiter bei der Rote Liste Service GmbH in Frankfurt darüber, wie die ROTE LISTE den Patienten helfen kann.

Herr Dr. Kober, wie viele Einträge hat die ROTE LISTE aktuell?

Aktuell umfasst die Rote Liste rund 28.000 Medikamente in 5.000 Präparateeinträgen mit 6.500 Darreichungsformen.

Die Einträge in die ROTE LISTE erfolgen durch die pharmazeutischen Unternehmen auf freiwilliger Basis.

Was motiviert die Unternehmen, ihre Produkte dort einzutragen, sowohl in Bezug auf die Fachkreise als auch auf die Patienten?

Die Unternehmen lassen ihre Produkte in der Roten Liste eintragen, um Ärzten und Apothekern fundierte und schnell zugängliche Informationen zu ihren Präparaten zur Verfügung zu stellen.

Die Rote Liste ist ein „Klassiker“ in der Pharmawelt, die Nutzer finden darin umfassende, übersichtlich strukturierte und kompetent aufbereitete Informationen.

Warum nutzen Ärzte und Apotheker die ROTE LISTE?

Ärzte und Apotheker nutzen die Rote Liste, um sich schnell  einen Überblick über ein Präparat oder mehrere Produkte zu verschaffen.  Die Rote Liste ist an Indikationen orientiert und gibt umfassende Informationen zu Gegenanzeigen, Anwendungsbeschränkungen, Neben- und Wechselwirkungen. 

Häufig suchend die Nutzer z.B. Informationen zur Anwendung von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit. Auch Informationen zu Wechselwirkungen werden oft abgefragt. Dies ist dann besonders wichtig, wenn beispielsweise ältere Patienten mit verschiedenen Erkrankungen gleichzeitig mehrere Medikamente einnehmen müssen.

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