Kölner Förderverein für das Allergie- und Asthmakranke Kind

Pusti, Clementine und Agathe, die drei Identifikationsfiguren aus den FAAK Köln-Schulungen!

Kölner Förderverein für das Allergie- und Asthmakranke Kind e.V. (FAAK Köln e.V.)

Ihr Kind hat Asthma! Ihr Kind hat Neurodermitis! Ihr Kind hat Anaphylaxie! Für viele Eltern bricht eine Welt zusammen, wenn Sie vom Arzt diese Worte hören. Sie haben viele Fragen, aber oft genug bleibt in der Sprechstunde keine Zeit, intensiver nachzuhaken. Beim Kölner Förderverein für das Allergie- und Asthmakranke Kind e.V. (FAAK Köln e.V.) ist das anders. Dort hat man sich auf die Betreuung von Eltern und Kindern spezialisiert, die genau diese Diagnose bekommen haben und jetzt dringend Unterstützung für den Umgang mit den Erkrankungen benötigen. MeinAllergiePortal sprach mit Vorstandsmitglied Monika Aichele-Hoff über das Angebot des FAAK Köln.

Frau Aichele-Hoff,  der Kölner Förderverein für das Allergie- und Asthmakranke Kind e.V. setzt einen starken Fokus auf das Thema Schulungen. Für welche allergische Erkrankung besteht der größte Informationsbedarf?

Bei den drei von uns abgedeckten allergischen Erkrankungen, Asthma, Neurodermitis und Anaphylaxie besteht der größte Informationsbedarf unmittelbar nach der Diagnose. Viele sind dann zunächst einmal geschockt und suchen Beratung.

Wie findet man den Kölner Förderverein für das Allergie- und Asthmakranke Kind e.V.?

Im Raum Köln und Umgebung ist der FAAK bei vielen Kinderärzten bekannt, viele Eltern werden deshalb vom Arzt an uns verwiesen. Die Ärzte schätzen unsere Arbeit, denn Patienten, die von uns geschult wurden, sind besser informiert und das erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient. Aber auch über das Internet werden wir oft gefunden.

In welcher Form findet denn die Beratung beim FAAK statt?

Wenn jemand unmittelbar nach der Diagnose einfach zunächst einmal seine Fragen stellen möchte, führen wir Einzelberatungen durch, entweder telefonisch oder vor Ort bei uns. Wir bitten dann die Eltern ihre Fragen bis zum Zeitpunkt des Beratungsgespräches  notieren und zum Gespräch mitzubringen. Solche Gespräche können zwischen einer und drei Stunden dauern, je nach Bedarf und decken zunächst den ersten, grundsätzlichen Informationsbedarf ab.

Detailliertere Informationen bieten wir dann in den Schulungen an und in der Regel sind die Menschen sehr daran interessiert, an diesen Schulungen teilzunehmen. Selbst in drei Stunden Beratung kann man nicht alle Themen ausführlich genug abarbeiten!

Zudem arbeiten wir in den Schulungen interdisziplinär, d.h. ein Team aus Facharzt, Psychologe, Ernährungstherapeut und Physiotherapeut hält die Schulungen ab und kann sehr spezifisch auf die jeweiligen Fragestellungen eingehen.

Ein sehr wichtiger Faktor bei den Schulungen ist übrigens der Kontakt zu anderen betroffenen Eltern, das ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schulungen.

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