Düsseldorfer Allergietage

Allergische Rhinitis oder Heuschnupfen – mit Abstand die häufigste allergische Erkrankung

Die mit Abstand häufigste Form allergischer Reaktionen ist die Allergische Rhinitis, der allseits bekannte Heuschnupfen. 30 Prozent der Deutschen sind hier betroffen. Es ist jedoch ein Irrtum zu glauben, dass man von dieser Erkrankung nur in jüngeren Jahren betroffen sein kann. Tatsächlich kann sie in jedem Lebensalter auftreten und gerade ältere Menschen sind in ihrer Lebensqualität deutlich stärker beeinträchtigt als jüngere.

Allergie Verbreitung Duesseldorfer Allergietage 2013

Allergische Rhinitis = schlechte Noten?

Nicht nur die deutlich sichtbaren Symptome der allergischen Rhinitis behindern die Betroffenen im Alltag ganz erheblich. Mit der Erkrankung einher gehen auch Symptome, die auf den ersten Blick nicht so deutlich zu Tage treten, aber die Leistungsfähigkeit massiv einschränken. In einer aktuellen Studie, die in Großbritannien an 1842 Schülern durchgeführt wurde, konnte nachgewiesen werden, dass sich Allergien negativ auf die Noten auswirken. Beim Vergleich von Prüfungsergebnissen aus sowohl den Sommer- als auch den Wintermonaten schnitten die Allergiker im Sommer deutlich schlechter ab. So war unter anderem die durch die Antihistaminika der 1. Generation bedingte Müdigkeit eine Ursache.

Allergische Rhinitis - der Etagenwechsel zu Asthma ist eine reelle Gefahr

Gefährlich bei der allergischen Rhinitis ist auch der sogenannte Etagenwechsel. Damit bezeichnet man die Ausweitung der Beschwerden von den oberen auf unteren Atemwege ein allergisches Asthma kann die Folge sein. Bei 20 bis 50 Prozent der Patienten mit allergischer Rhinitis kommt es auch zu einem allergischen Asthma. Umgekehrt betrachtet sieht es noch schlimmer aus: 80 Prozent der Asthmatiker leiden auch unter einer allergischen Rhinitis.

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