Marburger Allergiesymposium 2015

Prof. Wolfgang Pfützner, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Philipps-Universität Marburg

Marburger Allergie Symposium – was ist neu in der Allergietherapie?

Allergieprävention – hilft die sehr frühe Hyposensibilisierung?

prof dr ulrich wahn direktor a d an der Klinik fuer paediatrie pneumologie immunologie an der charite universitaetsmedizin berlinProf. Dr. Ulrich Wahn, Direktor a.D. an der Klinik für Pädiatrie Pneumologie/Immunologie an der Charité Universitätsmedizin BerlinIn den vergangenen Jahrzehnten wurde viel geforscht um den Mechanismen hinter der Allergieentstehung auf die Spur zu kommen. Aber was exakt passiert, wenn sich Allergien entwickeln, und wie der allergische Marsch genau von statten geht, ist nach wie vor noch nicht bekannt, stellte Prof. Dr. Ulrich Wahn, Direktor a.D. an der Klinik für Pädiatrie Pneumologie/Immunologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin fest. Gesichert ist, dass genetische Faktoren eine sehr große Rolle spielen, wenn es um Neurodermitis, allergische Rhinitis, Nahrungsmittelallergien und Asthma geht.

Neue Studienerkenntnisse zeigen, dass Kinder mit allergischer Rhinitis bereits zwei bis drei Jahre vor Ausbruch der Allergiesymptome sensibilisiert waren. Angesichts der Erkenntnisse, dass man das Risiko für das Entstehen eines Asthmas bei Menschen mit allergischer Rhinitis durch eine AIT verhindern kann, stellt sich die Frage, ob diese Therapie auch zur frühen Allergieprävention bei genetisch vorbelasteten Kindern geeignet ist. Möglicherweise gibt es hier ein „Window of Opportunity“, ein Zeitfenster, das einen frühen Eingriff in den Krankheitsverlauf ermöglicht und das Entstehen von Allergien von vornherein verhindert.

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