Allergiecampus Davos

Dr. Georg Schäppi, Direktorium CK-CARE und Geschäftsleiter aha! Allergiezentrum Schweiz, Bern

Allergiecampus Davos: Spitzenforschung, Therapie und Patientenschulung

Die Patienten der Hochgebirgsklinik profitieren durch den Allergiecampus Davos direkt von der Grundlagenforschung des SIAF?

Dieser Aspekt gehört zu den zentralen Zielen, die wir mit dem Allergiecampus Davos erreichen wollen. Die Patienten der Hochgebirgsklinik sollen so von Therapien profitieren, die „state-of-the-art“ sind, d.h. wissenschaftlich auf den allerneuesten Stand. Wenn dies gewünscht ist, können die Patienten auch in Studien involviert werden. Auf der anderen Seite profitiert die Grundlagenforschung von den täglichen Fragen und Erkenntnissen, die durch den engen Kontakt mit der Hochgebirgsklinik eingebracht werden, weil sie dadurch Impulse für die Forschung erhält. Wir versprechen uns von dieser gegenseitigen Befruchtung einen großen Mehrwert für die Patienten der Hochgebirgsklinik, sowohl für den einzelnen Patienten, als auch im Hinblick auf größere Projekte.

Und CK-CARE…?

CK-CARE als internationaler Forschungs- und Ausbildungsverbund trägt inhaltlich und personell massgeblich zum Erfolg bei. Aktuelles Wissen fliesst nach Davos, ausgewiesene Spezialisten kümmern sich um die wichtigen Fragestellungen in der Behandlung vor Ort. Für die CK-CARE-Ausbildungsangebote ergeben sich durch die enge Zusammenarbeit des Allergiecampus Davos neue Lerninhalte. So ist dafür gesorgt, dass alle an diesem Konsortium beteiligten immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sind – sowohl im Hinblick auf klinische Erkenntnisse als auch in Bezug auf die Grundlagenforschung. Darüber hinaus wird über CK-CARE sichergestellt, dass dieses Wissen auch international allen Interessierten zur Verfügung steht.

Der Allergiecampus Davos hat mit dem Ehepaar Christine und Klaus-Michael Kühne engagierte Förderer, wie sieht diese Finanzierung konkret aus?

Seit 2009 fördern Christine und Klaus-Michael Kühne über die Kühne-Stiftung den von ihnen ins Leben gerufene Forschungs- und Ausbildungsverbund CK-CARE. CK-CARE hat seinen Sitz seit Beginn an der Hochgebirgsklinik. Es ist das erklärte Ziel des Ehepaars Kühne, die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Volkskrankheit „Allergien“ zu minimieren. Dafür braucht es einen geeigneten Standort, an dem die Synergien zwischen Therapie, Forschung und Edukation optimal genutzt werden können. Mit dem Erwerb der Liegenschaften der Hochgebirgsklinik durch die Kühne Real Estate AG im Jahr 2014 wollte das Stifterpaar einen internationalen Forschungs- und Klinikcampus in der Schweiz ermöglichen.

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