Allergie: Frankfurter Allergologenrunde trifft sich an der Uniklinik

Leitlinie stellt Lebensqualität bei Urtikaria stärker in den Fokus

Auch der Faktor Lebensqualität wird in der neuen Leitlinie berücksichtigt – hier stehen zukünftig standardisierte Fragebögen zur Erfassung der persönlichen Beeinträchtigung des Patienten zur Verfügung. Dies erlaubt eine frühere und bessere psychologische Betreuung der Patienten, zusätzlich zur medizinischen Therapie.

Rekombinante Allergendiagnostik – neue Optionen für eine genauere Diagnostik und Voraussetzung für bessere Therapien

Neue Entwicklungen in der Allergiediagnostik stellte Frau Dr. Wencke Hofmann, Klinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Frankfurt der Goethe Universität vor. Die herkömmliche Allergiediagnostik bedient sich sogenannter Allergenextrakte, die durch Separation und Proteinreinigung aus der jeweiligen Allergenquelle gewonnen werden. Diese Extrakte enthalten dann das jeweilige Allergen und werden zur spezifischen IgE-Bestimmung im Blutserum und für Prick-Tests eingesetzt.

Im Gegensatz dazu stehen im Mittelpunkt der molekularen Allergiediagnostik die rekombinanten oder spezifischen Allergenkomponenten. Dabei handelt es sich um biotechnologisch hergestellte Einzelallergenmoleküle, die in ihrer Struktur und ihren immunologischen Eigenschaften ihren natürlichen Vorläufern gleichzusetzen sind.

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