Allergologie im Kloster 2017

Prof. Ludger Klimek, Initiator und wissenschaftlichen Leiter von "Allergologie im Kloster"!

Allergologie im Kloster 2017: Hohe Qualität in konzentrierter Form

Für Allergologen, allergologisch arbeitende Ärzte und medizinisches Fachpersonal gibt es einen Termin im Mai, der seit Jahren „gesetzt“ ist – „Allergologie im Kloster“. Die Veranstaltung, die in jedem Jahr zusätzliche Teilnehmer gewinnen konnte, findet im Rheingau statt, im traditionsreichen Kloster Eberbach und gehört zu den allergologischen Highlights des Jahres. 2017 werden sich die Teilnehmer am 19. und 20. Mai zu den neusten Trends in der Allergologie austauschen können und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. MeinAllergiePortal sprach mit dem Initiator und wissenschaftlichen Leiter, Prof. Ludger Klimek, Zentrum für Rhinologie und Allergologie in Wiesbaden darüber, was „Allergologie im Kloster“ zu einem ganz besonderen Event macht.

Herr Prof. Klimek, im Mai 2017 wird „Allergologie im Kloster“ zum 14. Mal stattfinden, wo setzen Sie den Schwerpunkt?

Bei unserer 14. Veranstaltung „Allergologie im Kloster“ liegt der Fokus auf der Vielfalt der Allergologie. Thematisiert wird die gesamte Bandbreite allergischer Erkrankungen und möglicher Therapien, vom allergischen Ekzem bis zu neuen Verfahren der Immuntherapie. Auch zu Nahrungsmittelallergien sowie den entsprechenden Diätempfehlungen wird es Vorträge geben.

In diesem Jahr stehen jedoch auch Erkrankungen im Mittelpunkt, die nicht zu den klassischen Allergien gehören, denn es wird Beiträge zu nicht-allergologischen Differentialdiagnosen, z.B. Nahrungsmittelintoleranzen, geben. So wird Frau Dr. Imke Reese das Thema „Sinn und Unsinn von Diäten“ aufgreifen und dabei auch auf Intoleranzen eingehen. Dabei wird sie auch die Aspekte Diagnosesicherung und Behandlung berücksichtigen.

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Auch Themen wie Anaphylaxie und der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Allergien werden bei „Allergologie im Kloster“ angesprochen…

Auch dies zeigt die Vielfalt der Allergologie und macht deutlich, dass es hier Schnittstellen zu zahlreichen Bereichen gibt, die in der Öffentlichkeit oft nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Es ist den Wenigsten bewusst, dass viele Themen, die auf der weltpolitischen Agenda prominent behandelt werden, sei dies das Thema „gesunde Ernährung“ oder das Thema „Klimawandel“, eigentlich klassische allergologische Themen sind. Gerade das Thema „Klimawandel“ wurde nicht zuletzt durch die Allergologie auf die globale Agenda gesetzt, denn hier sind die Auswirkungen evident.  

Mit Vorträgen und Workshops bietet „Allergologie im Kloster“ verschiedene Formate an? Welche Themen werden im Fokus stehen?

Die Idee hinter den unterschiedlichen Formaten ist es, eine Interaktion zu erzeugen. In den Plenarvorträgen werden wissenschaftlich hochinteressante Informationen von weltweit führenden Experten der Allergologie vorgetragen, aber in diesem Rahmen ist eine Interaktion nicht so leicht möglich. Dafür gibt es kleinere Seminarrunden, die das richtige Umfeld für Nachfragen und Diskussionen bieten, ein Aspekt der auf keinen Fall zu kurz kommen sollte. Hinzu kommen praktische Übungen, in denen bestimmte Diagnoseverfahren, die Behandlung eines allergologischen Notfalls oder der Umgang mit Therapieformen wie z.B. der Akupunktur – präsentiert von Frau Dr. Bettina Hauswald - vorgestellt werden. Ein weiteres Highlight bei „Allergologie im Kloster“ wird auch in 2017 der Keynote-Vortrag sein. Hierfür konnten wir wieder eine internationale Kapazität gewinnen.

So wird unser zentrales Anliegen, die „Vielfalt der Allergologie“ deutlich zu machen, auch durch eine Vielfalt der Formate unterstützt.  

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Mit über 1200 Teilnehmern gehört „Allergologie im Kloster“ zu den großen Allergologie-Leitveranstaltungen in Deutschland, was unterscheidet den Kongress von anderen Veranstaltungen?

Auch bei anderen großen Allergologie-Kongressen wird den Teilnehmern eine große Themenvielfalt geboten, allerdings weniger kompakt. „Allergologie im Kloster“ hingegen bietet eine große Themenvielfalt in nur 1½ Tagen  und so bekommt man in sehr kurzer Zeit einen guten Überblick über aktuelle Themen, die man in dieser Form bei anderen Veranstaltungen nicht findet.

Auch die  Mischung aus hochkarätigen wissenschaftlich ausgerichteten Vorträgen der Hauptveranstaltung und den praktischen Übungen in einer Veranstaltung ist sehr attraktiv für die Teilnehmer.   

Herr Prof. Klimek, herzlichen Dank für dieses Gespräch!

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